In Kelheim, einem charmanten Städtchen in Deutschland, war die Polizei am 16. Mai besonders gefordert. In der Zeit zwischen 19 und 22.25 Uhr wurde ein Wohnmobil eines Schaustellers zum Ziel unbekannter Täter. Diese hebelten ein Fenster auf und durchsuchten das Innere des Fahrzeugs. Dabei entwendeten sie einen Bargeldbetrag im mittleren, fünfstelligen Euro-Bereich. Das ist nicht nur ärgerlich, sondern auch ein klarer Hinweis darauf, dass selbst die friedlichsten Orte nicht vor Kriminalität gefeit sind. Der Kriminaldauerdienst der Kriminalinspektion Landshut führte Spurensicherungsmaßnahmen durch, um den Tätern auf die Spur zu kommen. Das klingt nach einem typischen Fall, bei dem man sich fragt, wie viel noch passieren muss, bevor die Menschen endlich wieder aufhören, sich gegenseitig zu schaden.
Aber das war noch nicht alles, was an diesem Tag geschah. Zwischen 16 und 20 Uhr versuchte ein Täter, ein Pedelec der Marke Haibike zu stehlen. Glücklicherweise ließ er das Rad aufgrund der aktivierten Wegfahrsperre zurück, doch der Sachschaden an den Speichen betrug dennoch etwa 100 Euro. In Deutschland werden jährlich über 100.000 Fahrräder gestohlen. Die Diebe sind oft Gelegenheitskriminelle oder sogar organisierte Banden. Ein Fahrradpass, der wichtige Informationen wie Rahmen- und Codiernummer enthält, kann hier von großem Nutzen sein, falls einem das Rad einmal abhandenkommt. Wer sich darüber Gedanken macht, sollte schnell handeln und den Diebstahl innerhalb von 48 Stunden der Polizei melden.
Ein weiterer Vorfall
Am selben Abend, gegen 20.15 Uhr, waren es nicht nur die Fahrräder, die im Fokus standen. Eine Gruppe von vier Jugendlichen im Alter zwischen 15 und 18 Jahren versuchte, mit gefälschten Gutschein-Marken Bier zu kaufen. Die Herkunft dieser Marken ist derzeit Gegenstand der Ermittlungen. Das zeigt, dass die Jugend nicht nur Zeit mit Spielen und Feiern verbringen möchte, sondern auch kreative Wege sucht, um an Alkohol zu gelangen. Und in einem weiteren Vorfall wurde ein 14-jähriges Mädchen von einem Sicherheitsdienst aufgegriffen, das erheblich alkoholisiert war. Sie musste schließlich ins Krankenhaus eingeliefert werden, während die Herkunft des Alkohols unklar blieb. Das alles passierte an einem Abend, der eigentlich für Spaß und Freude gedacht war, besonders während eines Festes.
Die Suche nach Zeugen
Die Polizei sucht nun dringend nach Zeugen dieser Vorfälle. Wer etwas gesehen hat oder Informationen dazu hat, kann sich unter der Telefonnummer (0 94 41) 50 42-0 an die Polizeiinspektion Kelheim wenden. Es bleibt zu hoffen, dass solche Taten nicht zur Gewohnheit werden und die Gemeinschaft zusammensteht, um die Sicherheit zu gewährleisten.
In der Zwischenzeit, für alle Radfahrer: Diebstahlschutz ist das A und O! Hochwertige Schlösser, das Anschließen an feste Gegenstände und doppelte Sicherungen sind wichtige Maßnahmen, um sein Pedelec oder Fahrrad zu schützen. Wer ein hochwertiges Rad besitzt, sollte darüber nachdenken, eine spezielle E-Bike-Versicherung abzuschließen. Diese Versicherungen bieten oft höhere Entschädigungen und decken mehr Risiken ab als eine herkömmliche Hausratversicherung. Schließlich kann niemand wollen, dass sein geliebtes Rad eines Tages einfach verschwindet – und wenn es doch passiert, möchte man wenigstens gut abgesichert sein.
