Heute, am 1. Mai 2026, erstrahlt die Stadt Kronach in einem ganz besonderen Licht. Das Lichtfestival „Kronach leuchtet“ hat nicht nur die Bürger, sondern auch zahlreiche Besucher aus der Umgebung angelockt. Ein wahres Spektakel, das vom 24. April bis zum 2. Mai 2026 stattfindet und die Stadt mit einem fast zwei Kilometer langen, barrierefreien Lichtweg durchzieht. Über 65 Lichtpunkte und Installationen verwandeln Kronach in eine leuchtende Bühne der Kunst.

Inmitten dieser aufregenden Atmosphäre sticht die Installation „Flux“ des französischen Künstlerkollektivs Collectif Scale hervor. Diese minimalistische, aber dennoch tief emotionale Licht- und Klangchoreografie dauert 15 Minuten und wird von den beiden Künstlern Théo Grellad und Mathilde Medici präsentiert. Die Seebühne, auf der diese Darbietung stattfindet, ist somit zum pulsierenden Herzstück des Festivals geworden. Das Publikum reagiert mit begeistertem Beifall, während die Ästhetik von Licht und Sound in den Vordergrund rückt und alle Sinne anspricht.

Ein Festival voller Vielfalt

Das Konzept des Festivals ist wirklich innovativ: Es verteilt sich auf vier Areale, von denen jedes seinen eigenen Charakter hat. Am Hussitenplatz beginnt das Event mit Live-Musik und einer entspannenden, ticketfreien Atmosphäre. In den Innenräumen des Bürgerspitals und der Kühnlenzpassage werden weitere Installationen gezeigt, während das Abendfestival im grünen Ambiente des Landesgartenschaugeländes stattfindet. Unter den internationalen Künstlern sind Gertjan Adema aus den Niederlanden mit seiner Installation „Connection“ und Anni Laukka aus Finnland, die mit beeindruckender Schattenkunst im Bürgerspital begeistert. Es ist eine schillernde Mischung aus Lichtkunst und kreativen Ansätzen, die den Besucher in ihren Bann ziehen.

Die kostenlose Lichtführung zieht viele Interessierte an, die mehr über die Hintergründe der Installationen erfahren möchten. Es ist eine wunderbare Gelegenheit, tiefere Einblicke in die Gedanken und Konzepte der Künstler zu erhalten – und vielleicht auch einige Geheimnisse über die Lichtkunst zu erfahren.

Ein Blick über den Tellerrand

Doch nicht nur Kronach hat etwas zu bieten. In Chemnitz beispielsweise wird das Karl-Marx-Monument neu interpretiert. Das Projekt „DREAMS IN COLOR“ nutzt Projection Mapping, um eine surreale, traumgleiche Welt zu schaffen. Hier wird das Monument in abstrakte, emotionale Bilder verwandelt, die an verschiedene Traumphasen erinnern. Ein beeindruckendes Beispiel für die vielfältigen Möglichkeiten der Lichtkunst! Das Künstlerkollektiv The Fox, The Folks aus Bandung, Indonesien, hat sich auf diese Art der Erzählkunst spezialisiert und glänzt mit zahlreichen Auszeichnungen, die ihre kreative Kraft belegen.

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In Kronach, wo das Lichtfestival gerade in vollem Gange ist, wird deutlich, dass Lichtkunst nicht nur eine visuelle Erfahrung ist – sie ist ein Gefühl, eine Verbindung zwischen Künstler und Publikum. In jedem Lichtstrahl schwingt die Leidenschaft der Künstler mit, und die Reaktionen der Besucher zeigen, dass diese Form der Kunst weit mehr ist als nur eine schöne Illusion.