In der Metropolregion Rhein-Neckar geht es bald wieder rund! Vom 12. bis zum 20. September findet der zehnte Freiwilligentag statt. Ein Anlass, der nicht nur die Bürger, sondern auch Vereine, Unternehmen, Schulen und Kommunen einlädt, sich aktiv an der Gestaltung ihrer Gemeinschaft zu beteiligen. Unter dem Motto #wirschaffenvielfalt wird die Vielfalt des Ehrenamts zelebriert. Die Kampagne, die am 5. Dezember 2025 zum Internationalen Tag des Ehrenamts ins Leben gerufen wurde, hat ein klares Ziel: Die Bedeutung ehrenamtlichen Engagements für das Gemeinwohl sichtbar zu machen. Landrat Dietmar Seefeldt hebt hervor, wie wichtig dieses Engagement für die Region ist, und ermutigt alle, sich zu beteiligen. Weitere Informationen gibt es auf www.wir-schaffen-was.de.

Was für eine Gelegenheit, um sich einzubringen, neue Kontakte zu knüpfen oder einfach mal einen Blick hinter die Kulissen von ehrenamtlicher Arbeit zu werfen! Die Freiwilligentage bieten die Möglichkeit, sich in verschiedenen Bereichen zu engagieren und dabei auch noch viel Spaß zu haben. Ob beim Umweltschutz, in sozialen Projekten oder in der Kultur – die Möglichkeiten sind so vielfältig wie die Menschen, die sich engagieren.

Freiwilligenengagement in Deutschland

Und es gibt noch mehr Spannendes zu berichten! Der Freiwilligensurvey 2024 hat ergeben, dass sich rund 27 Millionen Menschen in Deutschland ehrenamtlich engagieren. Das ist nicht nur eine beeindruckende Zahl, sondern zeigt auch, wie fest das Ehrenamt in der deutschen Gesellschaft verankert ist. Die Ergebnisse des 6. Deutschen Freiwilligensurveys wurden Ende 2025 veröffentlicht und basieren auf über 27.000 Interviews. Interessanterweise dominieren individuelle Ziele wie Sparen oder Sport die Neujahrsvorsätze. Soziale Ziele, wie mehr Zeit mit Familie und Freunden zu verbringen, sind eher im Hintergrund – das ist schon ein bisschen überraschend, oder?

Jüngere Menschen stechen besonders hervor: Zwei Drittel der 14- bis 29-Jährigen, die sich bisher nicht engagiert haben, sind bereit, innerhalb des nächsten Jahres eine freiwillige Tätigkeit anzunehmen. Hauptsächlich zieht es sie in den Bereich Sport und Bewegung, gefolgt von sozialen Projekten für Menschen, die Unterstützung benötigen. Dabei zeigen sich auch geschlechtsspezifische Unterschiede: Frauen engagieren sich eher im sozialen Bereich und in Schulen, während Männer oft in Sportvereinen oder im Rettungsdienst aktiv sind. Das Engagement hat sich also ganz schön gewandelt – und es gibt einen klaren Trend hin zu nachhaltigem Engagement. Viele Menschen möchten mehr Zeit in ihr Ehrenamt investieren.

Die Heinz und Heide Dürr Stiftung fördert dieses Engagement und setzt sich dafür ein, dass die Zusammenarbeit mit Projektpartnern langfristig funktioniert. Besonders bemerkenswert ist, dass Menschen mit Migrationshintergrund sich stärker engagieren als noch 2019. Programme wie die „Stadtteilmütter/-väter“ unterstützen Eltern und zeigen, wie wichtig es ist, verschiedene Perspektiven in das Ehrenamt einzubringen. Das Engagement hängt zudem stark vom Bildungsstand ab: Je höher die Bildung, desto aktiver die Teilnahme an Ehrenamt. Stifter Heinz Dürr hebt hervor, wie wichtig die Rückgabe an die Gesellschaft ist – besonders durch gebildete Menschen. Seine Frau, Stifterin Heide Dürr, kämpft für gleiche Bildungschancen für alle Kinder. Ein starkes Team, das mit seiner Arbeit eine positive Veränderung bewirken möchte.

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Die Politik und Wirtschaft sind gefordert, Schieflagen im Ehrenamt, insbesondere im sozialen Bereich, zu vermeiden. Denn das Ehrenamt ist nicht nur ein schönes Hobby – es ist ein unverzichtbarer Bestandteil unserer Gesellschaft, der miteinander verbunden ist und viele Gesichter hat. Und vielleicht ist genau das die Essenz der Freiwilligentage: Gemeinsam etwas bewegen, Vielfalt schaffen und das Miteinander stärken. In der Metropolregion Rhein-Neckar und darüber hinaus.

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