In Landau in der Pfalz gab’s kürzlich eine beeindruckende Aktion, die das Radfahren in den Fokus rückte. Während des Stadtradelns wurden insgesamt 159.273 Kilometer zurückgelegt – wow! Das ist eine Menge „Döner-Umweltfreundlich-unterwegs-Sein“. Mit 20.934 registrierten Fahrten und 55 Teams, die für klimafreundliche Mobilität strampelten, hat die Stadt eine neue Bestmarke geknackt. Die Preisverleihung fand ganz charmant beim Kindertag im Südpark statt. Hier konnten die kleinen Radfahrer und Radfahrerinnen sich über Mitmachangebote wie ein Fahrradkarussell und einen Parcours freuen. Und die Erwachsenen? Die konnten ihre Drahtesel kostenlos überprüfen und reparieren lassen. Ein Fest für alle!

Besonders spannend war die erstmalige Teilnahme von Kitas an dieser Aktion, organisiert von der städtischen Klimastabsstelle. Die Kitas sammelten Aufkleber für ein Poster anstelle von Kilometern – das klingt doch nach einer kreativen Idee! Insgesamt wurden 9783 Fahrten gezählt, und die Stadtpiraten gingen als Sieger beim Kita-Radeln hervor. Die Montessori Kinderhaus und die Kita Ponyhof folgten dicht dahinter. Für die Gewinner gab es Buchpreise – eine tolle Motivation für die Kleinsten. Das Eduard-Spranger-Gymnasium war ebenfalls ganz vorne mit dabei und verteidigte den ersten Platz bei den Schulen mit stolzen 35.930 Kilometern. Hier gab’s auch einen Wanderpokal zu gewinnen, gesponsert von der Stiftung der Sparkasse Südpfalz, die großzügigerweise ein Preisgeld von 500 Euro zur Verfügung stellte.

Ein kleiner Blick auf die Kitas

Ein besonders strahlendes Beispiel ist die AWO Kita Gänseblümchen, die in nur 21 Tagen beeindruckende 5086 Kilometer zurücklegte. Sie gewann nicht nur den ersten Platz bei der Klima-Aktionswoche 2023 des Klima-Kita-Netzwerks in der Region West, sondern auch den Sonderwettbewerb Kita-Radeln der Stadt Kamen. Solche Erfolge zeigen, wie wichtig Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) schon in der frühkindlichen Erziehung ist. In der Kita wird nicht nur über das Radfahren gesprochen, sondern auch durch regelmäßige Kinderkonferenzen werden die Kleinen aktiv in Entscheidungsprozesse einbezogen. Das ist doch wirklich erfrischend!

Die Kita hat sich die Förderung des Radfahrens zur Aufgabe gemacht und organisiert dafür Aktionen wie Fahrradtreffs und Ausflüge. Auch die kleinen Laufradfahrer kommen nicht zu kurz! Ein Kind fuhr sogar 7 Kilometer am Stück – wie cool ist das denn? Und der Erfolg der Kita hat offenbar auch Auswirkungen auf die Familien – immer mehr von ihnen kommen nun mit dem Fahrrad zur Kita. Vor der Einrichtung wurden sogar neue Abstellplätze für Fahrräder eingerichtet, die auch von der Öffentlichkeit genutzt werden können. Ein echter Gewinn für alle!

Radfahren für die Umwelt

Doch warum ist das alles so wichtig? Radfahren verursacht keine schädlichen Klimagase, und es spart Platz – das kann man doch nur unterstützen! Deutschland hat sich im Klimaschutzgesetz verpflichtet, die Treibhausgas-Emissionen bis 2030 um 65 % im Vergleich zu 1990 zu reduzieren. Der Verkehr war 2023 für über 22 % der bundesweiten Emissionen verantwortlich. Das zeigt, wie dringend wir umdenken müssen. Um Emissionen zu senken, sollten wir öfter auf das Rad steigen. Laut dem Umweltbundesamt können durch Rad- und Fußverkehr rund 166 g Treibhausgas-Emissionen pro Personenkilometer im Vergleich zum Pkw eingespart werden. Und wer täglich 5 km mit dem Rad zur Arbeit fährt, kann jährlich etwa 365 kg CO2-Emissionen einsparen – das sind doch Zahlen, die zum Nachdenken anregen.

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Die Aktion in Landau ist also mehr als nur ein Wettbewerb – sie ist ein Schritt in die richtige Richtung und zeigt, wie viel Freude und Gemeinschaft im Radfahren stecken kann. Wenn wir alle ein Stückchen dazu beitragen, umweltfreundlicher unterwegs zu sein, können wir vielleicht eines Tages auf den Straßen von Landau und darüber hinaus ein ganz neues Bild schaffen: weniger Autos, mehr Radfahrer und ein wenig mehr Freude am Leben. Und das ist doch ein Ziel, für das es sich zu strampeln lohnt!

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