Heute ist der 10.06.2026 und die politische Landschaft in Landsberg am Lech hat sich kürzlich durch die Wahl neuer Stadträte verändert. Besonders bemerkenswert ist das erstmalige Auftreten von „Die Linke“ im Stadtrat, die gleich zwei Sitze errungen hat. Einer dieser Sitze gehört dem 21-jährigen Philipp Schmid. Aufgewachsen in Landsberg, bringt er nicht nur frischen Wind, sondern auch eine Leidenschaft für den lokalen Eishockeyverein mit, bei dem er eine Saisonkarte besitzt. Zudem ist er seit vier Jahren als Stadionsprecher beim FT Jahn aktiv. So viel Engagement ist ja richtig spannend!

Im Stadtrat wird Philipp Schmid als Referent für Sport tätig sein und er hat bereits klare Vorstellungen, wie er die Zukunft des Sportzentrums gestalten möchte. Es liegt ihm am Herzen, die zentrale Lage des Sportzentrums zu sichern. Dabei kritisiert er die Nutzung des Zentrums für Versammlungen der AfD und plant, einen Antrag zu stellen, um sich von dieser Partei klar zu distanzieren. „Ich sehe eine Verantwortung für Landsberg aufgrund seiner Geschichte“, sagt er und zeigt sich besorgt über das Erstarken rechter Parteien. Ein Punkt, über den viele sicherlich nachdenken sollten.

Jugend und Bildung im Fokus

Bildung und soziale Themen sind für Schmid ebenfalls sehr wichtig. Er setzt sich leidenschaftlich dafür ein, dass das Lech Atelier erhalten bleibt – ein Ort, der als Zufluchtsort für junge Menschen gilt. Die Sorgen um alternative Lösungen für die Erweiterung der Kläranlage, die das Gelände des Lech-Ateliers betreffen, sind ihm besonders vertraut. Mit einem klaren Blick auf die Bedürfnisse der Jugend fordert er, dass kleine Aufenthaltsplätze, wie Tischtennisplatten, geschaffen werden, um den jungen Menschen mehr Raum zur Entfaltung zu geben.

Die Reaktivierung der Fuchstalbahn und die Schaffung eines Frauenhauses sind weitere Anliegen, die Schmid verfolgt. „Es ist wichtig, dass die Jugend sichtbar ist und ihre Stimme gehört wird“, fügt er hinzu. Man könnte fast sagen, dass er das Herz am richtigen Fleck hat und die Jugend in den Mittelpunkt rückt!

Bundesweite Initiativen zur Jugendbeteiligung

Im Kontext der politischen Beteiligung junger Menschen gibt es auch auf Bundesebene spannende Entwicklungen. Das Bundesjugendministerium fördert aktiv die politische Beteiligung von Jugendlichen, um das Miteinander der Generationen, den gesellschaftlichen Zusammenhalt und die Demokratie zu stärken. Ergebnisse aus verschiedenen Jugendbeteiligungsformaten zeigen, dass junge Menschen gleichwertig in Entscheidungsprozesse einbezogen werden möchten. Klar, dass auch die Kommunikation dabei an die Bedürfnisse der Jugendlichen angepasst werden muss.

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Eine digitale Beteiligungsplattform wird ab dem zweiten Quartal 2026 verfügbar sein und soll den Zugang zu Beteiligungsangeboten für alle jungen Menschen erleichtern. Zudem steht eine BundesJugendKonferenz (BuJuKo) im Jahr 2024 an, die den Dialog zwischen jungen Menschen und der Politik fördern soll. Diese Entwicklungen könnten für Schmid und seine Mitstreiter in Landsberg von großer Bedeutung sein. Der Austausch und die Vernetzung auf lokaler und bundesweiter Ebene könnten frische Ideen für die Stadt und ihre Jugendlichen hervorrufen.