Studierende der Landwirtschaftsschule Holzkirchen besuchen den Manglhof in Bad Wiessee
Heute ist der 5.06.2026 und in Miesbach gibt es Neuigkeiten aus dem benachbarten Deutschland. Studierende der Landwirtschaftsschule Holzkirchen hatten kürzlich die Gelegenheit, den traditionsreichen Manglhof in Bad Wiessee zu besuchen. Ein Ausflug, der ganz im Zeichen der Betriebsentwicklung stand. Die angehenden Landwirte wollten sich frische Impulse holen und sehen, wie moderne Techniken und Traditionen in der Landwirtschaft harmonisch zusammengeführt werden können.
Der Manglhof, ein stolzes Bauwerk, das zu den ältesten in Bad Wiessee zählt, gehört der Familie Höß. Johann und Christine Höß, die Betriebsleiter des Hofes, haben nicht nur eine duale Ausbildung absolviert, sondern auch den Meistertitel erlangt, nachdem sie ihre Kenntnisse in der Landwirtschaftsschule Holzkirchen vertieft hatten. Unter ihrer Leitung wurde ein hochmoderner Tierwohl-Laufstall für rund 30 Milchkühe errichtet. Hier wird deutlich, wie wichtig es ist, dass Tradition und Innovation Hand in Hand gehen. Die Studierenden waren sehr beeindruckt von der Kombination aus modernster Technik, wie Melkrobotern und GPS-Systemen, und den bewährten Methoden der Landwirtschaft.
Einblicke in die Ausbildung und Zukunftsperspektiven
Die Exkursion war Teil des Programms „von den Besten lernen“ im Sommersemester. In den Landkreisen Miesbach und Bad Tölz-Wolfratshausen sind aktuell 34 Auszubildende in der Landwirtschaft aktiv, wobei 14 von ihnen den Meistertitel im Landbau anstreben. Die Studierenden betonten während ihres Besuchs, wie wichtig es ist, die Herausforderungen der modernen Landwirtschaft zu meistern. Schließlich bietet die Branche nicht nur abwechslungsreiche Arbeitsfelder, sondern auch zukunftsfähige Perspektiven für junge Menschen.
Die Verbindung von traditioneller Landwirtschaft mit Hightech ist in der heutigen Zeit unerlässlich. Drohnen, die über die Felder schwirren, oder die präzise Analyse von Böden mithilfe von digitalen Tools – all das zeigt, wie modern und dynamisch die Landwirtschaft geworden ist. Die Studierenden konnten hautnah erleben, wie diese Technologien den Alltag auf einem Bauernhof bereichern und gleichzeitig den Tieren zugutekommen.
Die Bedeutung der grünen Berufe
Grüne Berufe wie Landwirtschaft, Forstwirtschaft, Gärtnerei und Fischerei sind nicht nur für die Ernährungssicherheit von großer Bedeutung, sondern auch für die Erhaltung unserer Kulturlandschaften. Der Besuch am Manglhof hat den Studierenden verdeutlicht, dass die Landwirtschaft weit mehr ist als nur ein Beruf – es ist eine Passion, die mit viel Hingabe und Verantwortung ausgeübt wird.
Wer mehr über die Ausbildungsmöglichkeiten in der Landwirtschaft erfahren möchte, kann sich beim Landwirtschaftsamt Holzkirchen melden. Die Kontaktdaten sind: Tel. 08024/460391223, E-Mail: florian.feuerreiter-brindlinger@aelf-hk.bayern.de.
Für die Studierenden war der Besuch des Manglhofs ein unvergessliches Erlebnis, das ihnen nicht nur neue Perspektiven eröffnet hat, sondern auch die Leidenschaft für die Landwirtschaft neu entfacht hat. So bleibt zu hoffen, dass viele von ihnen diesen Weg weitergehen und die Tradition der Landwirtschaft in der Region lebendig halten.
Mehr Informationen zu diesem spannenden Besuch finden Sie auf der Webseite des Merkur.
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