Heute ist der 3.07.2026 und in Miltenberg hat das Technische Hilfswerk (THW) ein spannendes Zugtrupptraining durchgeführt. Die Veranstaltung zog Teilnehmer aus den Ortsverbänden Alzenau, Aschaffenburg, Karlstadt, Marktheidenfeld, Miltenberg und Würzburg an. Die Ausbilder Thomas Frieß und Frank Arnold begrüßten die Anwesenden und machten klar: Es ging darum, die Arbeit in einer THW-Führungsstelle unter realitätsnahen Bedingungen zu üben.

Das Training war Teil eines bayernweiten Ausbildungskonzepts des THW-Landesverbandes Bayern. Ziel war es, die Arbeitsabläufe in Führungsstellen praxisnah zu festigen und die Zusammenarbeit der Zugtrupps zu verbessern. Die Einsatzkräfte wurden auf komplexe Schadenslagen vorbereitet, wobei die grundlegenden Aufgaben und Arbeitsweisen einer Führungsstelle im Mittelpunkt standen. Nach einer kurzen Einweisung errichteten die Zugtrupps eigenständig ihre Führungsstellen – eine spannende Herausforderung!

Realistische Übungsszenarien

Das Übungsszenario war nicht ohne: Eine Hochwasserlage am Inn. Insbesondere im Bereich Kraiburg drohten die Deiche durch den hohen Wasserstand instabil zu werden, was natürlich höchste Priorität hatte. Katastrophenalarm wurde ausgerufen und die Einsatzleitung des THW im Landkreis Mühldorf wurde beauftragt, die Deichanlagen und die angrenzende Infrastruktur zu sichern. In dieser angespannten Situation mussten die Zugführer die Rollen von Abschnittsleitern, Einsatzleitern und Einspielern übernehmen – eine echte Teamleistung!

Die Teilnehmer sammelten eigenständig Informationen, werteten diese aus und bereiteten Entscheidungen vor. Es wurde deutlich, wie wichtig die Führungsstellen für die erfolgreiche Einsatzführung sind. Das Training dauerte etwa zwei Stunden und brachte fortlaufend neue Lageentwicklungen mit sich. Dabei mussten die Zugtrupps ihre Erkenntnisse strukturiert aufbereiten und der Übungsleitung präsentieren. Thomas Frieß zeigte sich am Ende mit dem Verlauf der Ausbildung zufrieden – und wir können uns vorstellen, wie erleichtert und stolz die Teilnehmer waren.

Die Bedeutung der Ausbildung

Die THW-Ausbildung hat einen klaren Fokus: kompetente Einsatzkräfte für alle Einsatzsituationen zu entwickeln. Das geht nicht von heute auf morgen. Die Ausbildung wird kontinuierlich angepasst, damit sie den sich wandelnden Anforderungen im Bevölkerungsschutz gerecht wird. Wer beim THW mitmachen möchte, sollte mindestens 16 Jahre alt sein und die Grundausbildung absolvieren. Diese vermittelt die grundlegenden Informationen und Fähigkeiten, die im Ernstfall nötig sind.

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Die Ausbildungsmöglichkeiten sind vielfältig: lokal in den Ortsverbänden, überregional in Regionalstellen oder sogar online. Das THW betreibt drei Ausbildungszentren, um die Einsatzfähigkeit und Kompetenz in allen Szenarien zu sichern. Mit modernen Methoden und Didaktik wird sichergestellt, dass die Einsatzkräfte bestens vorbereitet sind. Ein starkes Netzwerk von ehrenamtlichen Helfern, die bereit sind, im Notfall zu helfen – das ist eine echte Stärke des THW.

Und so bleibt das Zugtrupptraining in Miltenberg nicht nur ein wichtiger Schritt für die beteiligten Ortsverbände, sondern auch ein Zeichen für die starke Gemeinschaft der Helfer. Ein herzliches Dankeschön an alle, die sich engagieren und bereit sind, in Krisensituationen ihr Bestes zu geben!

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