In München gibt es derzeit einige spannende Entwicklungen in der Gastronomie. Besonders ins Auge fällt die Schließung des Café Guglhupf in der Kaufingerstraße 5. Die Nachfolger des beliebten Cafés haben beschlossen, die Räumlichkeiten zu räumen. Betreiber Konstantin Graf von Keyserlingk gesteht, dass ihre Pläne nicht aufgegangen sind. Ursprünglich hatten sie die Flächen mit drei Konzepten geteilt: dem Café „Zum Herzkindl“, der Bar „Stazione di Aperitivo“ und der „Marienplatzalm“. Doch die gemeinsame Nutzung wurde als „nicht tragfähiges Modell“ erkannt. Das Café, das als Herzstück des Ganzen gedacht war, musste weichen, was dem ursprünglichen Konzept natürlich schwer zusetzte. Die Bar war nur für den Abendbetrieb ausgelegt – ein klarer Nachteil, wenn man bedenkt, dass der Tagesbetrieb eines Cafés ganz andere Gäste anzieht.

Die Probleme begannen, als Anwohner sich über Lärm beschwerten und die Polizei mehrmals gerufen werden musste. Auch die Kaufingerstraße erwies sich als ungeeignet für das Barkonzept. Währenddessen läuft die Marienplatzalm im ersten Stock gut, ist aber klar auf Käsefondue in den Wintermonaten ausgelegt. Nun stehen die Räumlichkeiten bis auf Weiteres leer. Keyserlingk hat bereits Pläne für einen Neustart im Glockenbachviertel, wo er die Gärtnerplatzalm betreiben und die Stazione di Bufala in Stazione di Aperitivo umbenennen möchte. Der Neustart ist für den 5. Mai ab 17 Uhr geplant. Interessanterweise hat er eine Konzession für die Freifläche auf der Kaufingerstraße, die er bereit ist weiterzugeben. Es ist jedoch unüblich, dass Immobilienunternehmen eine Zwischennutzung erlauben, wenn ein Abriss geplant ist, und momentan sind Interessenten, die nur auf den Ausschank von Alkohol setzen, nach aktuellem Stand nicht als Nachfolger infrage.

Umbau in der Kaufingerstraße

Parallel zur Schließung des Café Guglhupf gibt es in der Kaufingerstraße weitere Neuigkeiten. Ein ehemaliges C&A-Modehaus wird umgebaut und soll ab Mitte 2027 6500 Quadratmeter für Läden zur Verfügung stellen, auch für kleine Geschäfte. Das geplante „AIM“-Geschäftshaus wird Einzelhandel auf drei Etagen bieten, wobei die Modekette New Yorker als Hauptmieter fungieren wird. Der Umbau umfasst einen neuen fünften Stock und einen sechsten Stock mit einer grünen Dachterrasse, die bald eine spektakuläre Aussicht auf die Frauenkirche bieten wird. Der Eingang des neuen Geschäfts wird von der Fußgängerzone aus zugänglich sein, was sicher viele Passanten anziehen wird.

Außerdem wird das historische Singerhaus an der Kaufingerstraße denkmalgerecht saniert. Die Umbauarbeiten sollen Luft, Licht und Grün in die City bringen. Radikale Einschnitte im Gebäude schaffen neue Lichthöfe und Terrassen, die das Stadtbild auflockern werden. Baugenehmigungen wurden bereits von der Stadt erteilt, und die Baustelle zeigt Fortschritte. Das alles geschieht in einem Umfeld, in dem die Gastronomie immer neue Herausforderungen meistern muss, besonders in einem so dynamischen Markt wie München.

Für Gastronomen, die auf der Suche nach neuen Möglichkeiten sind, gibt es zahlreiche Angebote. Auf Plattformen wie Immobilienscout24 finden Interessierte eine Vielzahl von Gastronomie-Objekten in München. Die Nachfrage bleibt hoch, auch wenn sich die Konzepte ständig wandeln müssen, um den Ansprüchen der Gäste gerecht zu werden.

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