Heute ist der 28.04.2026 und im Landkreis Neu-Ulm stehen ab dem 4. Mai neue Regelungen für die Grüngutsammelstellen an. Diese Veränderungen betreffen die Anlieferer aus den Kommunen Buch, Pfaffenhofen, Roggenburg, Altenstadt, Illertissen und Weißenhorn. Die Grundlage dafür bildet die neue Abfallgebührensatzung, die nach der Rückübertragung der Abfallwirtschaft von elf Städten und Gemeinden an den Landkreis verabschiedet wurde.
Für Privatpersonen gibt es eine erfreuliche Nachricht: Sie können bis zu zwei Kubikmeter Grüngut pro Anlieferung kostenlos abgeben. Dies stellt eine Erleichterung für alle dar, die ihre Gärten pflegen und anfallendes Grüngut entsorgen möchten. Wer jedoch größere Mengen anliefern will, muss ab dem dritten Kubikmeter eine Gebühr von 11 Euro für jeden zusätzlichen Kubikmeter entrichten. Die Menge wird dabei nicht technisch gemessen; erfahrenes Personal vor Ort schätzt die Ladung.
Regelungen für gewerbliche Anlieferungen
Anders sieht es bei gewerblichen Anlieferungen aus. Hier wird die Gebühr bereits ab dem ersten Kubikmeter fällig, was bedeutet, dass Gewerbetreibende gleich zu Beginn in die Tasche greifen müssen. Das sollte bei der Planung der Entsorgung von Grüngut berücksichtigt werden. Zudem ist es wichtig zu wissen, dass die Zahlung vor Ort ausschließlich per EC-Karte möglich ist; Bargeldzahlung ist nicht erlaubt. Diese Regelung könnte für einige Anlieferer eine Umstellung darstellen.
Häufigkeit der Anlieferung
Ein weiterer Vorteil für Privatpersonen ist die Flexibilität bei der Anlieferung. Die häufigkeit der Anlieferung spielt keine Rolle, sodass die kostenfreien zwei Kubikmeter mehrmals täglich abgeladen werden können. Dies könnte die Logistik für viele erleichtern und dazu beitragen, dass Grüngut effizient entsorgt wird.
Die neuen Regelungen zur Grüngutsammlung im Landkreis Neu-Ulm stellen einen wichtigen Schritt in Richtung einer verbesserten Abfallwirtschaft dar. Das Ziel ist es, die Bürger zur umweltbewussten Entsorgung anzuregen und gleichzeitig die Belastungen für die Kommunen zu minimieren. Ein weiteres Zeichen für ein nachhaltiges Miteinander in der Region, das sowohl den Anlieferern als auch der Natur zugutekommt. Weitere Informationen zu den Regelungen finden Sie in der Quelle hier.