Schwörwochenende in Ulm: Tradition, Feiern und Gemeinschaft am Donauufer
Heute ist der 19.07.2026 und während wir hier in Neu-Ulm die sommerlichen Temperaturen genießen, über den Donaufluss hinweg in Ulm brodelt das Leben. Das Schwörwochenende hat begonnen – eine Tradition, die tausende von Besuchern anzieht. Die Feierlichkeiten, die am Freitag starteten, erreichen ihren Höhepunkt mit dem Schwörmontag, der die Schwörrede des Oberbürgermeisters und das spektakuläre Nabada umfasst. Ein Wasserkarneval, der seinesgleichen sucht! Bunte Gummitiere, Schlauchboote und kreative Themenboote machen diesen Umzug zu einem echten Highlight.
Besonders die Lichterserenade am Samstagabend ist ein unvergessliches Erlebnis. 15.000 Teelichter auf den typischen Ulmer Schachteln zaubern einen glitzernden Teppich auf der Donau. Wer das Spektakel in seiner vollen Pracht erleben möchte, sollte sich rechtzeitig einen Platz sichern – mindestens eine Stunde vorher, um die besten Aussichtspunkte zu ergattern. Die Stadtmauer, die Donaustufen und die Naturterrassen vor dem Edwin-Scharff-Haus sind ideale Orte, um dieses faszinierende Schauspiel zu beobachten. Die Friedrichsau hingegen könnte wegen der langsamen Strömung der Donau nicht die beste Wahl sein.
Nabada und die Atmosphäre der Stadt
Der Schwörmontag ist nicht nur für die Schwörrede bekannt, sondern auch für das Nabada, das am 20. Juli ab 16 Uhr live übertragen wird. Besucher können die bunten Themenboote bewerten und die neue Jury ergänzt die Publikumsbewertung – das sorgt für zusätzliche Spannung! Nach dem Wasserumzug lädt die Dianawiese in der Au zu einem entspannten Picknick ein. Die Atmosphäre in der Innenstadt ist lebhaft, mit Musik aus verschiedenen Kulturkreisen, während im oberen Fischerviertel die Wirte einen DJ teilen, um das Gedränge zu minimieren. Man kann sich also auf eine entspannende Zeit freuen.
Die Friedrichsau bietet eine ruhigere Kulisse mit Livemusik in den Biergärten – da ist für jeden etwas dabei, ob man nun auf Schlager, Jazz oder Easy Listening steht. Einmal um den See flanieren, das kühle Bier genießen und den Sommer in vollen Zügen auskosten – so könnte man die Feiertage beschreiben. Ein kleiner Geheimtipp: Der Schlangenweg in der Friedrichsau ist wieder geöffnet und verbindet die Biergärten und Essstände miteinander. Hier ist immer etwas los!
Ein Blick in die Tradition
Ein schöner Brauch, der ebenfalls mit Licht zu tun hat, ist das Lichterschwimmen in Wurmlingen, das am 19. März gefeiert wird. Dabei basteln Kinder kleine Schiffchen und lassen diese mit brennenden Lichtern auf dem Faulenbach schwimmen. Der Brauch hat eine tiefere Symbolik – er markiert den Übergang vom Winter zum Frühling und wird von dem Schwäbischen Albverein unterstützt. Ein Fest, bei dem die Traditionen lebendig gehalten werden und die Nächte leuchten! Wer solche festlichen Traditionen und leuchtende Nächte liebt, sollte sich diesen Termin im Kalender markieren.
Die Verbindung von Tradition, Feiern und der Gemeinschaft ist das, was diese Zeit in Ulm so besonders macht. Vielleicht wird ja auch der ein oder andere Besucher aus Österreich den Weg über die Donau finden, um die Feierlichkeiten hautnah zu erleben. Die Mischung aus Kultur, Musik und geselligem Beisammensein macht das Schwörwochenende zu einem unvergesslichen Erlebnis.
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