Im Nürnberger Land fand am 8. Mai 2026 ein lebhaftes Informations- und Austauschtreffen für ehrenamtliche Lese- und Lernpatinnen und -paten im Landratsamt statt. Rund 20 engagierte Ehrenamtliche, Teil eines Netzwerks von über 130 Freiwilligen, die an Grund-, Mittel- und Förderschulen im Landkreis tätig sind, nahmen daran teil. Das Treffen wurde vom WinWin-Freiwilligenzentrum organisiert und drehte sich um das wichtige Thema „Umgang mit belastenden Situationen“. Hierbei konnten die Teilnehmenden ihre eigenen Erfahrungen und Erwartungen austauschen und voneinander lernen.
Unter der fachlichen Begleitung des Sozialpädagogen Simon Spindler vom Gesundheitsamt wurden verschiedene Aspekte erörtert, die für die Ehrenamtlichen von Bedeutung sind, wie etwa Selbstfürsorge und das Ernstnehmen eigener Gefühle. Es wurde sogar ein Verhaltensmodell vorgestellt, das helfen soll, auf herausfordernde Situationen angemessen zu reagieren. Eine Atmosphäre der Offenheit und des gegenseitigen Austauschs prägte das Treffen, was viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer gestärkt und inspiriert nach Hause gehen ließ. Das Gefühl, Teil eines starken Netzwerks zu sein, war für alle Beteiligten spürbar.
Die Rolle der Ehrenamtlichen
Die Lese- und Lernpatinnen und -paten leisten eine wertvolle Arbeit, indem sie Kindern Zeit, Aufmerksamkeit, Ermutigung und Zuwendung schenken. Vorkenntnisse sind nicht nötig, wichtig sind lediglich Interesse am Umgang mit Kindern und die Bereitschaft, ein bis zwei Stunden pro Woche zu investieren. Durch ihr Engagement tragen sie erheblich zur Bildungsgerechtigkeit bei und helfen den Kindern, ihre Lesefähigkeiten und Lernmotivation zu verbessern.
Bei der Diskussion über die Rolle der Ehrenamtlichen wurde deutlich, wie bedeutend ihre Mentoren- und Vorbildfunktion in herausfordernden Zeiten ist. Die Teilnehmenden haben neue Strategien und Ideen entwickelt, um den Kindern noch besser zur Seite stehen zu können. Das Treffen bot auch die Möglichkeit, Fallbeispiele zu besprechen und gemeinsam Lösungen zu finden. Es war einfach schön zu sehen, wie sehr sich alle für die Sache engagieren!
Engagement für die Leseförderung
In Zeiten, in denen viele Kinder Unterstützung beim Lesen und Lernen benötigen, ist das Engagement von Freiwilligen unerlässlich. Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, sich in diesem Bereich einzubringen. Ob beim Vorlesen in Kitas oder beim Lesenüben mit Schulkindern – die Optionen sind vielfältig. Auch für ältere Menschen in Pflegeeinrichtungen gibt es Angebote, wie das Durchsehen von Zeitungsartikeln. Informationen und Unterstützung für Interessierte sind jederzeit verfügbar, beispielsweise über die Stiftung Lesen, die Tipps und Inspirationen für erfahrene Vorleser bietet.
Das Engagement für die Leseförderung ist nicht nur eine wunderbare Möglichkeit, um Kindern zu helfen, sondern auch eine Chance, die eigene Begeisterung für Geschichten und das Lesen zu teilen. Wenn Sie also Lust haben, Teil dieser Gemeinschaft zu werden, können Sie sich jederzeit informieren und Kontakte knüpfen – vielleicht wird auch Ihnen diese ehrenamtliche Tätigkeit viel Freude bringen.
