Heute, am 27. Juni 2026, fand ein spannender Besuch in Kempten im Oberallgäu statt. BRK-Präsident Hans-Michael Weisky und Landesgeschäftsführer Robert Augustin besuchten den BRK-Kreisverband Oberallgäu. Ihr Ziel? Einen Eindruck von der beeindruckenden Vielfalt der regionalen Arbeit zu gewinnen. Und das ist nicht einfach nur ein Besuch, sondern eine Art von ehrlichem Interesse, das in der sozialen Arbeit so wichtig ist.

Die Stationen ihres Besuchs waren ziemlich eindrucksvoll. Zuerst ging es ins Tafellager, wo täglich rund 400 Menschen mit Lebensmitteln versorgt werden. Die Vorstellung, dass hier so viele Menschen Hilfe finden, ist sowohl berührend als auch motivierend. Anschließend besuchten sie den Kleiderladen, der gut erhaltene Second-Hand-Ware anbietet – ein echter Schatz für alle, die ein wenig sparen möchten, aber auch nachhaltig leben wollen. Und dann die Wärmestube! Sie dient nicht nur als Übernachtungsstelle, sondern auch als geschützter Anlaufpunkt für Menschen in schwierigen Lebenslagen. Während des Besuchs fand sogar ein gemeinsames Mittagessen in der Wärmestube statt, was die Atmosphäre noch herzlicher machte.

Einblicke in die soziale Arbeit

Während Weisky und Augustin durch die Räumlichkeiten gingen, sprachen sie mit Verantwortlichen, Mitarbeitenden und Gästen der Wärmestube. Diese Gespräche sind wichtig, um ein Gefühl für die Herausforderungen und die Erfolge der sozialen Arbeit zu bekommen. Am Ende des Besuchs nahmen die beiden auch an einer Windenübung von Christoph 17 in der Starzlachklamm bei Burgberg teil. Diese Übung war nicht nur ein Highlight, sondern auch ein wichtiges Training für die Beteiligten. Acht Notärzte und 16 Luftretter der Bergwacht Region Allgäu waren dabei, unterstützt von sechs Ausbildern und der Bergwacht Allgäu. Ziel war es, die Abläufe zur schnellen und sicheren Patientenversorgung im Ernstfall zu festigen.

Das Engagement im Bereich der sozialen Arbeit ist nicht nur für die Hilfebedürftigen von Bedeutung, sondern prägt auch das gesellschaftliche Klima insgesamt. Ehrenamtliche im sozialen Engagement helfen anderen und entwickeln sich dabei persönlich weiter. Es gibt viele Möglichkeiten, sich zu engagieren, sei es durch die Mitgestaltung von Ausflügen, den Besuch älterer Menschen mit wenigen sozialen Kontakten oder die Unterstützung geflüchteter Menschen bei der Integration in den neuen Alltag. Diese Arten des Engagements sind nicht nur sinnvoll, sie bringen auch Freude und neue Kontakte für die Engagierten.

Tradition des Ehrenamts

Das Ehrenamt im BRK hat eine lange Tradition von 150 Jahren. Beginnend mit der Unterstützung notleidender Familien und Kinder hat sich das Angebot über die Jahre stark erweitert. Der BRK sucht engagierte Frauen und Männer jeden Alters, die Freude am Kontakt mit anderen haben und etwas Sinnvolles tun möchten. Dabei ist es wichtig zu wissen, dass ehrenamtliche Tätigkeit im BRK auch ohne Mitgliedschaft möglich ist. Wer Interesse hat, kann sich einfach an den örtlichen BRK-Kreisverband wenden. Es gibt sowohl kontinuierliche als auch zeitlich begrenzte Engagementmöglichkeiten, und die Ehrenamtskoordination steht als Ansprechperson zur Verfügung.

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Wenn man bedenkt, wie viele Menschen durch die sozialen Angebote des BRK erreicht werden, wird die Bedeutung solcher Besuche wie der von Weisky und Augustin noch klarer. Es ist nicht nur eine Bestandsaufnahme, sondern auch eine Wertschätzung der Arbeit, die jeden Tag aufs Neue geleistet wird. Wer also in der Region ist und sich engagieren möchte, hat hier viele Chancen – und vielleicht auch die Möglichkeit, Teil einer großartigen Gemeinschaft zu werden. Für weitere Informationen, schaut euch auch die detaillierten Angebote auf der offiziellen Webseite des BRK an: Wohlfahrts- und Sozialarbeit.

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