Heute ist der 1.06.2026 und wir schauen auf die Entwicklungen im Tourismus von Oberstaufen im Oberallgäu. Es scheint, als ob die kleine Gemeinde eine große Bilanz für 2025 ziehen kann. Jeder dritte Job in Oberstaufen, genauer gesagt 35,1%, hängt direkt vom Tourismus ab. Das sind rund 2.760 Menschen, die ihr Primäreinkommen aus dieser Branche beziehen. Wenn man durch den Ort schlendert, spürt man förmlich die Bedeutung des Tourismus für die lokale Wirtschaft.
Die Gästeübernachtungen in Oberstaufen stiegen 2025 um bemerkenswerte 4,57% im Vergleich zum Vorjahr. Das klingt fast wie ein Aufwärtstrend, der Hoffnung gibt. Allerdings gibt es auch einen kleinen Wermutstropfen: Die Bettenkapazitäten sind im Vergleich zu 2019 um 5,5% gesunken. Trotz dieser Herausforderung konnten die touristischen Bruttoumsätze auf stolze 190,3 Millionen Euro steigen. Der Einkommensbeitrag aus dem Tourismus erreichte 94,7 Millionen Euro, was im Vergleich zu anderen Regionen, wie dem Allgäu mit 7,1% und Bayern mit 3,3%, echt beeindruckend ist.
Erfolgreiche Initiativen und digitale Trends
Ein Highlight des Jahres war der neue digitale Allgäu-WalserPass sowie der Mobil Pass Allgäu, die beide ein erfolgreiches Jahr verzeichnen konnten. Die Lebensraumkampagne „uifach mir“ wurde mehrfach prämiert und zeigt, wie wichtig eine starke lokale Identität ist. Wer sich auf die Website oberstaufen.de begibt, stellt schnell fest, dass sie der stärkste Vertriebskanal für Online-Buchungen ist. Es ist wirklich interessant zu sehen, wie die Implementierung von KI-relevanten Maßnahmen die Online-Buchungen unterstützt und erleichtert.
Tourismusdirektorin Constanze Höfinghoff, die ihre Tätigkeit im November 2020 während des zweiten Lockdowns begann, hat sicherlich ihren Teil dazu beigetragen. Der aktuelle Tourismusbericht für 2025 ist als PDF online verfügbar und wird an die Haushalte in Oberstaufen verteilt. Es ist wichtig, dass die Bürger informiert sind, was in ihrer Gemeinde passiert.
Ein Blick in die Zukunft
Wie es scheint, hat Oberstaufen eine vielversprechende Zukunft vor sich. Die Herausforderungen, wie die sinkenden Bettenkapazitäten, werden nicht ignoriert, aber die positive Entwicklung der Übernachtungszahlen und der Einnahmen aus dem Tourismus ist ein gutes Zeichen. Das Engagement der Gemeinde und die innovative Herangehensweise an digitale Lösungen könnten helfen, die Attraktivität des Reiseziels weiter zu steigern. Wer weiß, vielleicht wird Oberstaufen in den kommenden Jahren noch mehr zu einem Hotspot für Touristen aus nah und fern.
Schließlich bleibt zu hoffen, dass die Balance zwischen Tourismus und Lebensqualität für die Einheimischen gewahrt bleibt. Es ist ein Spagat, der gut gemeistert werden sollte. So bleibt Oberstaufen ein Ort, der sowohl für Gäste als auch für Bewohner lebenswert ist.
