Heute ist der 25.06.2026 und in Ostallgäu gibt es einige Neuigkeiten, die Pendler und Reisende in der Region betreffen. Ab dem 7. Juli bis zum 20. Juli 2026 wird es Änderungen im Fahrplan der Bayerischen Regiobahn (BRB) geben. Der Grund dafür? Bauarbeiten der DB InfraGO AG, die das BRB-Netz Ostallgäu‑Lechfeld betreffen. Das bedeutet, dass besonders die Hauptstrecken zwischen Augsburg und München nach Füssen in Mitleidenschaft gezogen werden. Die Fahrplanabweichungen und Zugausfälle sind vor allem in den frühen Morgenstunden und am Abend zur Pendlerzeit zu erwarten. Dabei wird die Strecke zwischen Geltendorf und Biessenhofen als besonders betroffen genannt. Für Pendler, die auf die Deutsche Bahn (DB) ausweichen müssen, gibt es jedoch eine gute Nachricht: Ihre BRB-Tickets werden anerkannt! Wie praktisch!

Allerdings, und das muss man auch sagen, wird es trotz der Umstellungen am Bahnhaltepunkt Mering-St. Avra oft eng – die Parkplatzsituation ist nicht gerade rosig. Die Diskussion über mögliche Parkgebühren ist bereits im Gange, und das ist sicherlich nicht das, was sich die Pendler wünschen. Vor allem die wichtigen Verbindungen zwischen Kaufbeuren und Geltendorf am Morgen und Kaufbeuren und Biessenhofen am Abend stehen auf der Kippe. Hier müssen Reisende mit früheren Abfahrts- und Ankunftszeiten rechnen.

Neuer Fahrplan für Ostbayern

Doch nicht nur im Ostallgäu tut sich etwas. Am 14. Dezember wird im Regionalverkehr Ostbayern ein neues Betriebskonzept in Kraft treten, das von der Bayerischen Eisenbahngesellschaft (BEG) in Auftrag gegeben wurde. Hier wird ein Stundentakt zwischen Marktredwitz und Regensburg am späten Abend eingeführt. Besonders spannend: Eine neue Verbindung von Marktredwitz nach Schwandorf wird ebenfalls ins Leben gerufen. So abenteuerlich es klingt, aber es gibt auch neue Verbindungen für die Frühaufsteher und Nachtschwärmer! Beispielsweise fährt der Zug von Regensburg ab 5:51 Uhr nach Schwandorf. Und wer abends noch unterwegs ist, kann sich über eine zusätzliche Verbindung ab 22:51 Uhr freuen.

Der Fahrplan wird auch im Raum Schwandorf angepasst. Der RB 27 von Schwandorf nach Furth im Wald wird künftig einen durchgehenden Stundentakt bieten. Da kann man sich schon mal auf die neue Frühverbindung ab 7:09 Uhr freuen! Zudem wurden neue Abendverbindungen geschaffen – eine willkommene Erleichterung für alle, die gerne länger unterwegs sind. Und für die Nachtschwärmer gibt es auch eine neue Verbindung von Cham nach Waldmünchen. Hier wird es demnächst ab 21:50 Uhr eine zusätzliche Verbindung geben. Man merkt, die bayerischen Bahnen sind auf dem Weg in eine neue, bessere Zukunft!

Die Herausforderungen der BRB

Doch während all dieser positiven Entwicklungen gibt es auch Schatten, die über der Bayerischen Regiobahn schweben. Geschäftsführer Arnulf Schuchmann hat jüngst erneut seinen Unmut über die Deutsche Bahn geäußert. Die BRB sieht sich durch die Baustellen der DB InfraGO AG vor großen Herausforderungen. Schuchmann bezeichnet die Situation als „nicht mehr leist- und zumutbar“ für Fahrgäste und Mitarbeitende. Das digitale Auskunftssystem der DB wird als schwerfällig und veraltet kritisiert. Die BRB hat oft nur drei Tage Vorlauf für die Betriebsplanung – das ist natürlich nicht ideal, um den Bedürfnissen der Pendler gerecht zu werden.

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Die Deutsche Bahn hat zwar die Probleme anerkannt und gibt an, dass die Zahl der Baustellen hoch bleiben wird, aber das hilft den Reisenden vor Ort nicht wirklich weiter. Wer regelmäßig auf den Schienen unterwegs ist, wird die ständigen Veränderungen und die damit verbundenen Unannehmlichkeiten nur zu gut kennen. Am 14. November beginnen zudem Bauarbeiten im Netz Chiemgau-Inntal, die ganztägig zu weiteren Beeinträchtigungen führen werden. Das ist eine echte Herausforderung für die BRB und ihre Fahrgäste.

Es bleibt spannend, wie sich die Situation weiterentwickeln wird und ob die Pendler in der Region Ostallgäu und darüber hinaus bald wieder mit einem stabilen und verlässlichen Fahrplan rechnen können. Die kommenden Wochen und Monate könnten hier entscheidend sein.

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