In der letzten Kreistagssitzung des Landkreises Ostallgäu wurden beeindruckende Leistungen von engagierten Politikerinnen und Kommunalvertretern gewürdigt. Landrätin Maria Rita Zinnecker ehrte gleich drei langjährige Kreisrätinnen mit dem Ehrenring, der höchsten Auszeichnung des Landkreises. Christine Räder, Clara Knestel (beide Grüne) und Angelika Schorer (CSU) wurden für ihre über 24-jährige Mitgliedschaft im Kreistag ausgezeichnet. Zinnecker betonte die Bedeutung dieser Auszeichnung für die Anerkennung des Engagements von Frauen in der Kommunalpolitik. Sie hob hervor, dass solche Ehrungen dazu beitragen, die Rolle von Frauen in der Politik sichtbar zu machen und zu stärken.

Zusätzlich erhielten acht weitere Kreisräte das Ehrenzeichen des Landkreises. Zu den Geehrten gehören Wolfgang Eurisch, Dr. Alois Kling, Lars Leveringhaus und viele mehr. Insgesamt scheiden 30 Kreisräte aus dem Kreistag aus, darunter auch Josef Rid, der beeindruckende 54 Jahre im Kreistag tätig war, sowie Ursula Lax, die 42 Jahre Mitglied war. Zinnecker würdigte den unermüdlichen Einsatz und die Verantwortung dieser ausscheidenden Kreisräte für die Entwicklung des Landkreises, die nicht hoch genug eingeschätzt werden kann.

Ehrungen für außergewöhnliches Engagement

Die Feierlichkeiten beschränkten sich nicht nur auf die Würdigung der Kreisrätinnen und -räte, sondern umfassten auch die Ehrung von 16 Ostallgäuern für ihr kommunales Engagement sowie besondere Leistungen beim BRK (Bayerisches Rotes Kreuz) und THW (Technisches Hilfswerk). Die verliehenen Auszeichnungen umfassten die Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland sowie die Kommunale Dankurkunde. Diese Ehrungen sind ein Zeichen für die tiefe Verwurzelung von ehrenamtlichem Engagement in der Region.

Die Verdienstmedaille des Verdienstordens wurde unter anderem an Alois Altmann für seine langjährige Tätigkeit als Vorstand der Jägervereinigung Marktoberdorf sowie an Christa Völk, die sich als zweite Bürgermeisterin für den Dorfladen in Waal engagiert, verliehen. Auch die Kommunale Dankurkunde ging an Persönlichkeiten wie Magnus Peresson, der seit Jahren im Füssener Stadtrat tätig ist, und Claudia Tichy, die sich als 2. Bürgermeisterin in Stöttwang einsetzt.

Frauen in der Kommunalpolitik stärken

Ein wichtiger Aspekt der Ehrungen ist die Stärkung der Frauen in der Kommunalpolitik. Der Helene Weber-Preis, der Frauen für herausragendes Engagement in der Kommunalpolitik auszeichnet, ist ein weiteres Zeichen in diese Richtung. Die Preisverleihung wird am 22. März 2024 stattfinden und soll die Vernetzung von Frauen in der Politik fördern. Der Preis wird vom Bundesfrauenministerium vergeben und richtet sich an Neueinsteigerinnen in der Kommunalpolitik. Damit wird eine Plattform geschaffen, die Frauen ermutigt, aktiv zu werden und sich in der politischen Landschaft einzubringen.

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Insgesamt zeigt die Würdigung der engagierten Bürgerinnen und Bürger des Landkreises Ostallgäu, wie wichtig das Ehrenamt und die politische Mitwirkung für die Gesellschaft sind. Die zahlreichen Auszeichnungen und Ehrungen sind nicht nur ein Dankeschön, sondern auch ein Ansporn für andere, sich ebenfalls einzubringen und Verantwortung zu übernehmen. Weitere Informationen finden Sie in dem ausführlichen Bericht auf Kreisbote.de.