In der Nacht vom 14. auf den 15. Mai 2026, genauer gesagt gegen 4:45 Uhr, wurde ein Einbruch in ein Haushaltswaren- und Juweliergeschäft in Hohenschwangau verübt. Die Täter waren schnell, der Einbruch dauerte weniger als zwei Minuten. Sie schlugen eine Schaufensterscheibe ein und gelangten so in die Geschäftsräume, wo sie mit einem Fäustel Vitrinen zerschlugen. Das Resultat? Ein Diebstahl von Uhren und Wertsachen im Wert von mehreren Zehntausend Euro. Ein erheblicher Sachschaden von mehreren Tausend Euro ist ebenfalls entstanden. So viel steht fest: Die Kriminalpolizei Kempten ermittelt derzeit in diesem Fall und hat schon einige Hinweise erhalten.
Besonders interessant ist, dass die Einbrecher eine schwarze Sport-Trinkflasche des Herstellers Decathlon im Laden zurückgelassen haben. Ein Hinweis, der möglicherweise zur Identifizierung der Täter führen könnte. Die Polizei vermutet, dass mindestens zwei Personen in den südlichen Teilen der Landkreise Oberallgäu, Ostallgäu oder Weilheim-Schongau untergekommen sein könnten. Daher hat die Kriminalpolizei die Beherbergungsbetriebe in der Region um Mithilfe gebeten. Man sucht nach Übernachtungsgästen, die mit großen schwarzen Rucksäcken unterwegs sind und möglicherweise etwas über den Vorfall wissen.
Hinweise erwünscht
Die Kriminalpolizei Kempten hat eine Hotline eingerichtet, unter der Hinweise rund um den Einbruch gemeldet werden können. Die Telefonnummern sind 0831 9909-0 und 08362 9123-0 für die Füssener Polizei. Zeugen, die in der Tatnacht auffällige Personen oder Fahrzeuge bemerkt haben, sind ebenfalls aufgerufen, sich zu melden. Das Geschehen hat nicht nur die örtliche Gemeinschaft erschüttert, sondern auch das Gefühl der Sicherheit in Hohenschwangau beeinträchtigt.
Die Ermittlungen stehen noch am Anfang, und es gibt viel zu tun. Aber die Kriminalpolizei ist optimistisch, dass die hinterhältigen Täter gefasst werden. Die Kombination aus der zurückgelassenen Trinkflasche und den Hinweisen zu möglichen Übernachtungsgästen könnte letztlich den entscheidenden Durchbruch bringen. Die Gemeinschaft ist aufgerufen, wachsam zu sein und aufeinander zu achten.
Das Geschehen erinnert uns daran, dass selbst in ruhigen Orten wie Hohenschwangau unerwartete Vorfälle eintreten können. Es bleibt zu hoffen, dass die Täter bald gefasst werden und die Sicherheit in der Region wiederhergestellt wird.