Heute ist der 1.05.2026 und was gibt es Neues aus Pfaffenhofen an der Ilm? Die städtische Musikschule hat sich mal wieder etwas einfallen lassen. Ab dem neuen Schuljahr im September steigen die Gebühren – aber keine Panik, es ist nur ein kleiner Anstieg von 50 Cent bis hin zu zwei Euro pro Monat, je nach Unterrichtsart. Hinter dieser Erhöhung stecken, wie könnte es anders sein, die steigenden Personalkosten, die durch die Tarifrunde 2025 verursacht werden. Der Stadtrat hat dieser Anpassung mit einer Durchschnittserhöhung von drei Prozent zugestimmt.
Ein Beispiel gefällig? Die Gebühr für die musikalische Früherziehung wird von 29,50 Euro auf 30,50 Euro ansteigen. Ein kleiner Preis, wenn man bedenkt, dass die Musikschule sich aktuell nur zu etwa 46 Prozent durch Schüler- und Elterngebühren finanziert. Die restlichen Gelder sprudeln aus Zuschüssen und Spenden, während ein erheblicher Teil von rund 41 Prozent aus Steuermitteln gedeckt wird. Im Jahr 2025 wird die Stadt die Musikschule mit etwa 370.000 Euro unterstützen, was immerhin 500 Euro pro Schüler ausmacht. Spannend, oder? Es ist doch beeindruckend, wie viele Menschen sich für Musik begeistern! Quelle
Ein wenig Rückblick und Ausblick
Im Stadtrat wurde kürzlich der Jahresbericht der Musikschule vorgestellt. Die Anzahl der Schüler blieb konstant – das ist doch ein gutes Zeichen! Besonders erfreulich ist die große Nachfrage nach der musikalischen Früherziehung und die hohe Auslastung der ergänzenden Kurse. Die Tarifrunde 2025 hat zwar zu Lohnerhöhungen geführt, aber das scheint die Freude an der Musik nicht zu trüben. Der Stadtrat hat sogar einstimmig eine Anpassung der Musikschulgebühren um weitere drei Prozent für das Schuljahr 2026/2027 beschlossen. Das ganze Prozedere ist also kein Einzelfall, sondern eine kontinuierliche Anpassung, die seit 2009 festgelegt wurde, um den Verbraucherpreisen und der Lohnentwicklung im öffentlichen Dienst Rechnung zu tragen.
Max Penger, der scheidende Musikschulreferent, hat sich sehr positiv über die Musikschule geäußert. Die Ausstattung der Instrumente ist hervorragend und die Motivation der Lehrkräfte unter der Leitung von Reinhard Greiner scheint ungebrochen. Penger hat zwar betont, dass er gegen zusätzliche finanzielle Belastungen für die Familien ist, jedoch unterstützt er die behutsame Anpassung der Gebühren. Ein Appell an den neuen Stadtrat, die musikalischen Traditionen in Pfaffenhofen weiterzuführen, darf dabei natürlich nicht fehlen. Die Stadt leistet über 500 Euro pro Schüler, was zeigt, wie wichtig die Förderung der Musikschulangebote ist. Quelle