Heute ist der 29.06.2026 und in Pfaffenhofen an der Ilm gibt es mal wieder Neuigkeiten aus der Luftfahrt, genauer gesagt von Lufthansa. Die Airline hat in letzter Zeit ihr Kurzstreckenangebot ordentlich umgekrempelt und dabei ein ganz besonderes Flugzeug ins Rampenlicht gerückt: einen Airbus A319 mit der Kennung D-AIBP. Was das Besondere daran ist? Nun ja, er trägt den Namen „Pfaffenhofen an der Ilm“, allerdings in einer fehlerhaften Schreibweise. Das „i“ in „Ilm“ ist klein geschrieben – ein kleiner, aber feiner Fehler, der die Gemüter in der Stadt bewegt!

Seit April 2023 steht der A319 am Münchner Flughafen, nachdem er am 23. Juni für einen Überführungsflug von München nach Berlin genutzt wurde. Die Freude über die Neubenennung des Flugzeugs war in Pfaffenhofen groß, doch schnell kam die Kritik auf. Bürgermeister Thomas Herker äußerte sich überrascht und erfreut über die Rückkehr des Namens, wünschte sich aber gleichzeitig eine Korrektur der Schreibweise. Immerhin hat die Stadt seit 2006 eine Patenschaft für den Namen, und da möchte man doch, dass alles korrekt ist – oder?

Ein Missgeschick bei der Lackierung

Was ist genau passiert? Lufthansa hat bestätigt, dass bei einer Lackierung ein Fehler aufgetreten ist. Eine falsche Schablone wurde verwendet, und so prangt der Schriftzug „Pfaffenhofen a.d. ilm“ an der Maschine. Eigentlich wollte man den neuen Namen im Frühjahr 2023 feiern, doch die Korrektur steht noch aus. Komischerweise ist das Flugzeug seit Mitte April geparkt, und es gibt derzeit keine Pläne für weitere Einsätze. Das wirft die Frage auf: Wie lange wird dieser schreibfehlerhafte Name noch auf dem Flugzeug bleiben?

Das Airbus-Modell D-AIBP ist über 20 Jahre alt und war ursprünglich 2005 an Austrian Airlines ausgeliefert worden. 2021 kam er zu Lufthansa Cityline. Die Maschinen der Regionaltochter Cityline sind seit April nicht mehr im Einsatz, viele stehen am Boden und warten auf ihre Zukunft. Ob D-AIBP noch lange als „Pfaffenhofen“ unterwegs sein wird, ist unklar – möglicherweise könnte er noch Jahre in Betrieb bleiben, bevor die Korrektur erfolgt.

Ein Blick auf die Hintergründe

Die Umstrukturierung des Kurzstreckenangebots bei Lufthansa ist Teil eines größeren Plans, der bis Oktober 20.000 Flüge umfasst. Die Drehkreuze Frankfurt, München, Zürich, Wien, Brüssel und Rom werden neu sortiert. Das wirft natürlich Fragen auf: Was passiert mit den Flugzeugen, die nicht mehr gebraucht werden? Und was wird aus den Namen, die sie tragen? Die Stadt Pfaffenhofen hat sich bisher positiv über die Rückkehr des Namens geäußert – aber ein bisschen Perfektion schadet ja nie!

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