Heute ist der 2.07.2026 und in Rosenheim wird ein Kapitel geschlossen, das über 25 Jahre gewachsen ist. Marisa Burger, die vielen als Miriam Stockl aus der beliebten ZDF-Serie „Rosenheim-Cops“ bekannt ist, hat sich entschieden, die Serie zu verlassen. Ihr Ausstieg kam nach der Jubiläumsstaffel 2025 und war, wie sie selbst betont, ein Schritt, den sie ganz bewusst gewählt hat. Denn nach so vielen Jahren im Daily-Business empfindet sie die neue Freiheit als wohltuend. Burger möchte sich nun kreativen Projekten widmen, die ihr Theater und Lesereisen bringen.

Der Wechsel zurück auf die Bühne ist eine aufregende Herausforderung für sie. Lange Zeit war sie in der täglichen Serienproduktion gefangen – ein System, das zwar Routine bietet, aber auch die Kreativität einschränken kann. Jetzt hat sie die Möglichkeit, sich selbst neu zu erfinden und ihre Arbeitsweise anzupassen. „Es war an der Zeit für einen Neuanfang“, hat sie gesagt, und das klingt fast wie eine Befreiung. Immerhin blickt sie dankbar auf ihre Zeit bei den „Rosenheim-Cops“ zurück, auch wenn der Abschied ihr emotional zusetzt. Der letzte Drehtag am 17. Oktober wird sicher ein bewegender Moment für sie und ihre Kollegen.

Ein Ende einer Ära

Marisa Burger verlässt nicht nur die Serie, sie hinterlässt auch ein großes Erbe. Der Abgang wird als das Ende einer Ära wahrgenommen und sorgt für reichlich Diskussionen in der Branche. Kritische Stimmen, darunter auch die von Burger selbst, verweisen auf die Arbeitsbedingungen am Set. Die verkürzten Drehzeiten und die hohe Arbeitsbelastung wurden von ihr als belastend empfunden, und auch die fehlende Anpassung der Gagen an die Inflation hat sie stark beschäftigt. Trotz dieser Missstände war es nicht der finanzielle Aspekt, der sie zum Ausstieg bewegte, sondern vielmehr der Wunsch nach neuen Herausforderungen.

Allerdings ist sie über den Umgang des ZDF mit ihrem Abschied enttäuscht. Es gab keinerlei offizielle Stellungnahme – ein Umstand, der in der Branche nicht gerne gesehen wird. Burger möchte sich in Zukunft auf Wertschätzung konzentrieren, was auch in ihren neuen Projekten, wie ihrem geplanten Podcast „Abendkasse – Kultur in der Clutch“, zum Ausdruck kommt. In diesem Podcast wird sie über Theater, Bücher, Kinos und Filme in München sprechen – ein spannendes Vorhaben!

Ein besonderer Abschied

Die Entscheidung, die „Rosenheim-Cops“ hinter sich zu lassen, ist für Burger eine wichtige, wenn auch emotional schwierige. Der enge Kontakt zu früheren Kollegen, wie Dieter Fischer und Max Müller, bleibt bestehen und gibt ihr Halt. Sie ist sich darüber im Klaren, dass ihre Rolle als Miriam Stockl ein prägender Teil ihres Lebens bleibt. „Darauf angesprochen zu werden, nehme ich gelassen“, sagt sie und zeigt damit eine bemerkenswerte Gelassenheit, die man nicht oft sieht.

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Marisa Burger hat mit ihrem Ausstieg einen Schritt in eine neue, aufregende Zukunft gewagt. Wie sich die Veränderungen auf ihr künstlerisches Schaffen auswirken werden, bleibt abzuwarten. Die Fans der „Rosenheim-Cops“ werden sie sicher vermissen – aber das Leben geht weiter, und für Burger beginnt jetzt ein neues Kapitel.

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