Heute ist der 25.05.2026, und in Schwabach tut sich einiges. Die beiden Nachbarstädte Schwabach und Roth stehen in regem Austausch, um ihre Innenstädte zu beleben. Das klingt ja schon mal spannend! Vor allem, weil beide Städte unterschiedliche Wege gehen, um ihre ganz spezifischen Herausforderungen zu meistern. In Schwabach hat sich ein dichtes Netzwerk aus Verbänden gebildet, das für regelmäßige Händlertreffen sorgt. Man könnte fast sagen, hier wird Gemeinschaft großgeschrieben. Veranstaltungen wie das Bürgerfest, die „Ortung“, die Goldschlägernacht und „Schwabach trempelt“ ziehen nicht nur Einheimische, sondern auch viele Besucher an. Der sichtbare Leerstand? Eine Ausnahme! Hier wird Multifunktionalität gelebt – Friseur und Nagelstudio teilen sich Flächen, was einfach genial ist!
In Roth sieht die Sache etwas anders aus. Hier kämpft man mit altersbedingten Leerständen. Doch die Stadt hat mutige Pläne: Eine „Händler-Crew“ wurde gegründet, um kreative Ideen zu entwickeln. Projekte wie der Triathlon „Challenge“ und die Kulturfabrik bringen frischen Wind in die Stadt. Und das künftige Wohnquartier auf dem Leoni-Gelände? Ein großes Versprechen für die Zukunft. Allerdings: Die hohen Mieten setzen den Händlern zu. Roland Wölfel hat es auf den Punkt gebracht – hohe Mieten führen oft zu Leerständen. Eine Idee, die im Raum steht, sind Umsatzmieten, um die Risiken fairer zu verteilen. Es bleibt also spannend!
Die Zukunft der Innenstädte
Beide Städte blicken optimistisch in Richtung 2030. Mehr Schatten, mehr Grün, Pocketparks und Wasserspiele sollen die Innenstädte bereichern. Plätze mit Aufenthaltsqualität werden wichtiger, und die Verknüpfung von Handel, Gastronomie, Dienstleistung und Kultur bietet eine große Chance. Der Erlebnischarakter rückt zunehmend in den Vordergrund – der reine Versorgungseinkauf wird seltener. Man spürt förmlich die Aufbruchsstimmung, die beiden Städten innewohnt. Das Bayerische Wirtschaftsministerium hat seit 2022 stolze 2,2 Millionen Euro in die Bekämpfung von Leerständen investiert. Ein großer Schritt, der nicht unbeachtet bleiben sollte.
Schwabach und Roth zeigen, dass es nicht nur um das Überleben der Innenstädte geht, sondern um die Transformation zu lebendigen Zentren. Beide Städte haben enormes Potenzial, ihre Innenstädte mit Leben zu füllen. Die Wege mögen verschieden sein, doch das Ziel bleibt dasselbe: Eine lebendige, einladende Stadt für alle. Und wer weiß, vielleicht wird der Austausch zwischen Schwabach und Roth noch viele kreative Ideen hervorbringen. Wir bleiben dran!
