Heute ist der 24.05.2026 und wir werfen einen Blick über die Grenze nach Deutschland, wo sich in den Städten Schwabach und Maintal spannende Entwicklungen im Bereich des Fairen Handels abspielen. Schwabach, die charmante Stadt, die seit September 2015 die 349. Fairtrade-Stadt ist, hat in den letzten Jahren einiges auf die Beine gestellt. Mit einer beeindruckenden Rezertifizierung in den Jahren 2017, 2019, 2021 und 2023 zeigt die Stadt, wie ernst sie es mit dem Thema Fairtrade nimmt. Deutschlandweit gibt es mittlerweile 939 Fairtrade-Städte – und Schwabach hat sich als Vorreiter etabliert.

Die Stadt fördert den Fairen Handel durch ein starkes Netzwerk, das Zivilgesellschaft, Politik und Wirtschaft miteinander verbindet. In Schwabach findet man Cafés und Bäckereien, die stolz Fairen Kaffee und Tee anbieten. Auch die Läden sind gut aufgestellt: Faire Schokolade und Produkte, die unter fairen Arbeitsbedingungen hergestellt werden, sind hier an der Tagesordnung. Der „Faire Schwabacher Einkaufsführer“ ist ein echter Schatz für alle, die nachhaltig und fair einkaufen möchten. Besonders engagierte Schulen in der Stadt haben zahlreiche Projekte initiiert, darunter eine Kooperation mit der Bäckerei Sproßmann für Fairen Lebkuchen und die Teilnahme an Aktionen wie dem Schwabacher Citylauf mit fairen Bananen.

Maintal bleibt Fairtrade-Stadt

Ein weiteres Beispiel für das Engagement im Fairen Handel ist Maintal, das erneut als „Fairtrade-Stadt“ ausgezeichnet wurde. Diese Auszeichnung erhielt die Stadt erstmals 2020 und ist nun bis 2028 verlängert worden. Bürgermeisterin Monika Böttcher hebt hervor, wie wichtig die nachhaltige Verankerung des fairen Handels in der Stadt ist. Lokale Akteure aus Zivilgesellschaft, Politik, Verwaltung und Wirtschaft arbeiten Hand in Hand, um den Fairen Handel in der Stadt zu fördern. Besonders bemerkenswert ist, dass der Magistrat bei offiziellen Anlässen ausschließlich fair gehandelten Kaffee und Tee anbietet – auch die Getränkeautomaten im Rathaus sind mit fairen Produkten bestückt.

Zusätzlich unterstützt eine Dienstanweisung den fairen Handel, und die Rathausmitarbeitenden können auf ein „Faires Körbchen“ mit fairen Produkten für externe Gäste zurückgreifen. Eine Steuerungsgruppe koordiniert die Fairtrade-Aktivitäten und plant zahlreiche Veranstaltungen, wie vegane Fairtrade-Brunches und Aktionen zum Tag des Kaffees. Die Stadt zieht alle Register, um das Bewusstsein für Gerechtigkeit im globalen Handel zu schärfen. Geplant sind auch die Teilnahme an den Fairen Wochen mit einem Gottesdienst und Aktionen zur Steigerung des Bekanntheitsgrades auf Wochenmärkten.

Engagement für den Fairen Handel

In beiden Städten wird deutlich, dass der Faire Handel nicht nur eine Idee ist, sondern aktiv gelebt wird. Die Verantwortlichen in Schwabach und Maintal sind motiviert und engagiert, die Menschen für die Wichtigkeit fairer Bedingungen im Handel zu sensibilisieren. Es bleibt spannend zu beobachten, wie sich diese Initiativen weiterentwickeln und welche neuen Projekte in der Zukunft auf die Beine gestellt werden.

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