Ab dem 18. November 2024 wird die Produktion am Hauptsitz in Jandelsbrunn sowie im ungarischen Nagyoroszi für den Rest des Jahres gestoppt. Dies betrifft die meisten der rund 4.000 Mitarbeiter, die in diesen beiden Werken beschäftigt sind. Der Vorstand der Knaus Tabbert AG hat diese drastische Entscheidung getroffen, um die Produktionsmengen zu reduzieren und die Lagerbestände auf ein wirtschaftlich tragfähiges Niveau zu bringen.

Wirtschaftliche Turbulenzen

Die Situation ist alarmierend: Das Unternehmen wird sein bereits gesenktes Umsatzziel von 1,3 Milliarden Euro für 2024 deutlich verfehlen. Im Vorjahr erzielte Knaus Tabbert noch einen Umsatz von 1,4 Milliarden Euro, doch die aktuellen Herausforderungen sind nicht zu übersehen. Nach zwei Gewinnwarnungen in diesem Jahr und dem Rücktritt des Vorstandsvorsitzenden Wolfgang Speck am 31. Oktober, führt nun Werner Vaterl als Interims-Vorstand das Unternehmen.

Die Produktionspause betrifft nicht die Standorte in Mottgers und Schlüsselfeld, wo weiterhin Wohnwagen und Luxusreisemobile gefertigt werden. Doch die Unsicherheit bleibt: Wie wird sich die Branche entwickeln, und was bedeutet das für die Zukunft von Knaus Tabbert? Die nächsten Monate werden entscheidend sein!

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