Am Wochenende wurde in Schwandorf ein ganz besonderes Jubiläum gefeiert: Die Katholische Jugendstelle durfte ihr 50-jähriges Bestehen im Rahmen der Jugendwallfahrt „Der Berg ruft“ auf dem Miesberg zelebrieren. Ein feierlicher Gottesdienst, gestaltet von Pfarrer Stefan Wagner und Diözesanjugendpfarrer Matthias Strätz, brachte die rund 120 Gäste zusammen. Pfarrer Wagner betonte in seiner Ansprache, wie wichtig die Jugendstelle für junge Menschen ist, die nach Orientierung und einem Platz im Leben suchen. Er verglich den Glaubensweg mit einem gemeinsamen Aufstieg, den die Jugendstelle verlässlich begleitet. Das war nicht nur eine Feier, sondern auch eine Rückschau auf fünf Jahrzehnte voller Engagement und Gemeinschaft.

Linda Neiser, die Leiterin der Jugendstelle, begrüßte nicht nur die Anwesenden, sondern auch viele ehemalige Jugendreferentinnen und -referenten, die mit ihren Erinnerungen zur Feier beitrugen. Corinna Scheibenzuber, die pädagogische Leiterin des Bischöflichen Jugendamts, würdigte die wertvolle Arbeit der Jugendstelle, die als essenzieller Bestandteil von Kirche und Gesellschaft gilt. Sie erinnerte an prägende Angebote der letzten 50 Jahre: Jugend- und Ministrantenwallfahrten, Weltjugendtage und Gruppenleiterschulungen – allesamt wichtige Bausteine für die Entwicklung junger Menschen. „Die Hoffnung hat einen Namen: Sie heißt die jungen Menschen“, zitierte sie Papst Franziskus und verdeutlichte damit die Verpflichtung zur Begleitung junger Leute auf ihrem Lebensweg.

Wertvolle Unterstützung von Seiten der Politik

Der stellvertretende Landrat Peter Wein von der SPD ließ es sich nicht nehmen, ebenfalls seinen Dank auszusprechen. Er hob hervor, wie bedeutend die kirchliche Jugendarbeit für die Entwicklung sozialer Kompetenzen und Verantwortungsbewusstsein ist. Das Mittagessen, das im Anschluss stattfand, bot den Gästen die Gelegenheit, sich auszutauschen und in Erinnerungen zu schwelgen. Ein schöner Rahmen für ein solches Jubiläum, das die Gemeinschaft und die Erfolge vergangener Jahre feierte.

Der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ), mit dem die Jugendstelle zusammenarbeitete, ist der Dachverband der katholischen Jugendverbände in Deutschland. Hier engagieren sich zahlreiche Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene in verschiedenen Gruppen, darunter auch die Pfadfinder und die Katholische Junge Gemeinde (KJG). Die Werte, die der BDKJ vertritt, drehen sich um selbstbestimmtes und demokratisches Handeln, das am Evangelium Jesu Christi orientiert ist. Rund 30.000 Kinder und Jugendliche in Hessen sind organisiert – und insgesamt etwa 650.000 in ganz Deutschland. Eine beeindruckende Zahl, die zeigt, wie wichtig diese Gemeinschaft für die jungen Menschen hierzulande ist.

Die Kirche als Heimat für junge Menschen

Die Jugend ist nicht nur die Zukunft, sondern auch die Gegenwart der Kirche. Der BDKJ und seine Mitgliedsverbände setzen alles daran, jungen Leuten in der Kirche eine Heimat zu bieten. Es geht darum, den Alltag der Jugendlichen mit dem Glauben und der Botschaft Gottes zu verbinden. Teilhabemöglichkeiten für alle Gläubigen werden aktiv gefördert, was für viele eine echte Perspektive bietet. Die Arbeit des BDKJ, die die Interessen und Werte der Mitgliedsverbände vertritt, ist daher von enormer Bedeutung – nicht nur in der Kirche, sondern auch in der Gesellschaft. Informationen über die verschiedenen Projekte und Themen des BDKJ sind auf den entsprechenden Seiten einsehbar.

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Die Feierlichkeiten in Schwandorf haben einmal mehr gezeigt, wie wichtig das Engagement der Jugendlichen und die Unterstützung durch die Kirche sind. Es bleibt zu hoffen, dass die nächsten 50 Jahre ebenso fruchtbar sein werden.

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