In Starnberg gibt es derzeit eine sehr ernste Situation, die die Stadtgemeinschaft betroffen macht. Der Bürgermeister Patrick Janik (CSU/UWG) muss aufgrund einer schweren Erkrankung eine Pause einlegen. Er ist „bis auf Weiteres in der Wahrnehmung seines Amtes verhindert“, wie es die Stadtverwaltung formuliert. In der vergangenen Woche wurde bei dem 50-Jährigen eine Krebserkrankung diagnostiziert, die nun eine umfassende medizinische Behandlung erfordert. Das ist natürlich ein Schock für alle, die ihn kennen und schätzen.
Die Stadtverwaltung hat bereits reagiert. Die Zweite Bürgermeisterin Angelika Kammerl (CSU) wird während seiner Abwesenheit die vollumfängliche Vertretung übernehmen und alle Amtsgeschäfte weiterführen. Kammerl hat sich bereit erklärt, die Verantwortung zu tragen und steht für wichtige Entscheidungen und Termine zur Verfügung. Die Stadtverwaltung bittet um Verständnis für diese außergewöhnliche Situation und versichert, dass alle Bürgeranliegen weiterhin kompetent bearbeitet werden. Termine und Sprechstunden finden wie gewohnt statt – das ist für viele sicherlich beruhigend!
Ärztliche Unterstützung und soziale Absicherung
Gerade in solch schwierigen Zeiten ist es wichtig zu wissen, dass gesetzliche Krankenkassen die Behandlungskosten bei Krebserkrankungen übernehmen. Das ist ein Lichtblick in dieser dunklen Zeit. Ansprechpartner für Zuzahlungen bei Heil- und Hilfsmitteln oder für häusliche Krankenpflege gibt es ebenfalls. Die gesetzlichen Pflegekassen, die den Krankenkassen angegliedert sind, unterstützen zudem bei der Einstufung in einen Pflegegrad und der Angehörigenpflege.
Für Betroffene, die privat versichert sind, gibt es nützliche Informationen unter www.pkv.de oder www.derprivatpatient.de. Darüber hinaus können Beihilfestellen Fragen von Leuten mit Anspruch auf Beihilfe beantworten. Die gesetzliche Rentenversicherung kümmert sich um wichtige Themen wie Rente, Erwerbsminderung und die Berechnung der Rentenhöhen. Sie übernimmt häufig auch Kosten für onkologische Reha-Maßnahmen und hilft bei der Rückkehr ins Arbeitsleben.
Die Deutsche Rentenversicherung hat eine zentrale, kostenlose Telefonnummer, die für viele von Bedeutung sein könnte: 0800 – 1 000 48 00. Wenn jemand auf der Suche nach Unterstützung beim Antrag auf Arbeitslosengeld ist, weil das Krankengeld ausläuft, können die Arbeitsagenturen hier ebenfalls helfen. Das Integrationsamt berät und unterstützt zudem bei der Rückkehr ins Arbeitsleben.
Die Situation in Starnberg zeigt einmal mehr, wie wichtig eine gute medizinische und soziale Infrastruktur ist, besonders in Krisenzeiten. Die Stadt und ihre Bürger stehen zusammen, um Patrick Janik in dieser schweren Zeit zu unterstützen, und das ist eine schöne Botschaft an alle.