Heute ist der 6.05.2026 und in Starnberg hat sich am Montagabend ein bedeutendes Ereignis abgespielt. Der Stadtrat hielt seine konstituierende Sitzung für die neue Amtsperiode bis 2032 ab. Elf neue Mitglieder, darunter gleich zwei stellvertretende Bürgermeisterinnen, wurden vereidigt. Für frischen Wind im Gremium ist also gesorgt!

Angelika Kammerl von der CSU wurde mit 20:10 Stimmen zur Zweiten Bürgermeisterin gewählt. Interessanterweise trat Christiane Falk von der SPD, trotz ihrer vorherigen Ankündigung, erneut als Dritte Bürgermeisterin an. Die Sitzung wurde vom dienstältesten Stadtrat Josef Pfister (BMS) eröffnet, während Bürgermeister Patrick Janik (CSU/UWG) aufgrund von Krankheit nicht anwesend war. Die CSU bleibt mit zehn Mandatsträgern die stärkste Fraktion im 30-köpfigen Gremium, gefolgt von den Grünen mit sechs und der SPD mit drei Vertretern.

Neue Gesichter im Stadtrat

Die konstituierende Sitzung brachte auch neue Gesichter mit sich: Nadine Wackerl, Andreas Weger und Robert Weiß von der CSU sowie Martina Neubauer, Catherina Schopp und Severin Kistner von den Grünen. Auch einige Mitglieder der AfD, FDP und der UWG nehmen nun Platz im Stadtrat. Neu dabei sind außerdem Teresa Falk (SPD) und Claudia Gaßner (UWG), um nur einige zu nennen. Es ist spannend zu sehen, wie sich die Zusammensetzung des Stadtrates auf die politischen Entscheidungen in den kommenden Jahren auswirken wird!

Bei dieser Sitzung wurden auch die Dienstbezüge der Bürgermeister festgelegt. Diese bleiben unverändert, während die Entschädigung der Dritten Bürgermeisterin auf 936,97 Euro monatlich angehoben wird. Auch die stellvertretenden Bürgermeisterinnen verdienen mit 12.322,78 Euro pro Jahr und 312,32 Euro je Vertretungstag nicht schlecht – das kann man schon als ansehnliches Gehalt bezeichnen.

Kommunalwahlen und ihre Auswirkungen

Doch wie kam es überhaupt zu dieser neuen Zusammensetzung? Bei den Kommunalwahlen im Landkreis Starnberg, die am 8. März stattfanden, gab es einige interessante Ergebnisse. Die Wahlbeteiligung lag bei 59,5 Prozent, was für eine rege Teilnahme spricht. Patrick Janik wurde bei der Kommunalwahl 2020 mit 51,7 Prozent zum Bürgermeister gewählt, was ihm damals bereits einen deutlichen Sieg bescherte.

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Nun stehen am 22. März die Ergebnisse der Bürgermeister-Stichwahl an, in der sich Janik und Severin Kistner gegenüberstehen. In Bayern ist für die Bürgermeisterwahl ein Ergebnis über 50 Prozent erforderlich, und es bleibt abzuwarten, ob Janik seine Position wird verteidigen können oder ob wir einen Wechsel an der Spitze erleben werden.

Die vergangenen Wahlen zeigen, dass die politische Landschaft in Starnberg dynamisch und im Wandel ist. Mit der neuen Amtsperiode und frischen Gesichtern im Stadtrat könnte sich einiges verändern. Die Themen Kultur, Sport, Verkehr und Mobilität werden sicherlich im Mittelpunkt der kommenden Diskussionen stehen, insbesondere da diese Referate doppelt besetzt wurden.

Anton Bauer von der AfD wurde sogar Seniorenbeauftragter der Stadt – das ist doch mal eine spannende Wahl! Kammerl schloss die Sitzung mit einem humorvollen Kommentar über die kommenden sechs Jahre und ließ damit Raum für Optimismus und Vorfreude auf die neuen Herausforderungen, die auf die Stadt Starnberg zukommen werden. Wie es weitergeht? Das bleibt abzuwarten, aber eines ist sicher: Starnberg bleibt spannend!

Für weitere Informationen zu den Ergebnissen der Kommunalwahl und der bevorstehenden Stichwahl werfen Sie einen Blick auf die detaillierte Grafik, die die Ergebnisse der Bürgermeisterwahl in Starnberg zeigt. Die vollständige Berichterstattung finden Sie auch in der Süddeutschen Zeitung und bei der Augsburger Allgemeinen.