Am Freitag, den 13. Juli 2026, wurde das Strandhotel am Ostufer des Starnberger Sees wiedereröffnet. Nach wochenlanger Schließung aufgrund von Renovierungsarbeiten und einem Betreiberwechsel, strömten rund 300 Gäste zur Eröffnungsfeier. Die neuen Unterpächter, Alex Brenner (27), Josef Sperl (40) und Vincent Bienmüller (22), bringen eine Menge gastronomischer Erfahrung mit. Während Sperl zuvor das „Ayinger“ in München leitete, betreibt Brenner mehrere Kneipen in verschiedenen Städten. Der Pachtvertrag wurde innerhalb von nur drei Wochen nach dem ersten Kontakt mit der Augustiner Brauerei unterschrieben – das ist wirklich flott!

Die Eröffnung fand auf der Terrasse des Hotel-Restaurants sowie in der Beach-Bar statt. Hier wurden anfänglich Grillwürstchen, Steaks in Semmeln und vegane Sandwiches zu moderaten Preisen angeboten. Ein echtes Schnäppchen: Eine Halbe Augustiner-Helles gibt es schon für 4,50 Euro! Die Speisekarte wird täglich erweitert und bietet bald auch Leberkäse, Kartoffelsalat, Spareribs und Lachs-Salat an. Der Betrieb ist momentan auf die Terrasse und die Beach-Bar beschränkt; der Innenbereich wird voraussichtlich im September wieder geöffnet.

Ein neuer Anfang und alte Herausforderungen

Das Strandhotel hat in den letzten Jahren einige Betreiberwechsel erlebt. Die vorherige Pächterin, Christine Bernklau, beendete ihren Vertrag mit der Brauerei im gegenseitigen Einvernehmen. Die Schließung war ursprünglich auf die notwendigen Sanierungsarbeiten zurückzuführen, die jedoch nicht ganz unproblematisch verliefen. Laut Berichten gab es auch Hinweise auf die Insolvenz der letzten Betreibergesellschaft. Ein vorläufiger Insolvenzverwalter rechnet mit der Eröffnung des Insolvenzverfahrens im Mai. In der Zwischenzeit sind die Holzterrasse und der Parkplatz mit fast 60 Stellplätzen verwaist, und es gibt keine Aktivitäten rund um das Hotel.

Die Augustiner Brauerei übernahm das Strandhotel 2021 während der Pandemie und ließ es sanieren, was ein gewisser Hoffnungsschimmer war. Es gibt Pläne für eine ganzjährige Öffnung der Außenplätze, unterstützt durch Markisen und Heizgeräte. Der Privatstrand und die Anlegestellen für Boote machen das Hotel zu einem Rückzugsort für echte Erholung – eine Oase für alle, die dem Alltag entfliehen möchten.

Ein nostalgisches Flair

Besonders charmant ist das „Kiosk am See“, das nostalgische 80er-Jahre-Süßigkeiten anbietet. Wer also auf der Terrasse sitzt und ein kühles Bier genießt, kann sich zwischendurch auch mit einem Stück Kindheit verwöhnen lassen. Die Gemeinde hat angrenzendes Grundstück aufwendig umgestaltet und einen Dampfersteg auf der anderen Seite des Hotels eingerichtet – ein weiterer Anziehungspunkt für Besucher.

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Die Gastronomie des Hotels umfasst etwa 340 Quadratmeter in vier Räumen sowie eine Freifläche von 700 Quadratmetern. Das Hotel selbst verfügt über 15 Zimmer, hauptsächlich Doppelzimmer, jedoch ohne moderne Annehmlichkeiten wie Klimaanlage oder Minibar. Der Charme des Strandhotels könnte jedoch genau darin liegen: Ein Rückzugsort, der die Hektik des Alltags hinter sich lässt.

Für diejenigen, die sich für die zukünftigen Trends in der Gastronomie und Hotellerie interessieren, gibt es spannende Einblicke und Informationen auf Hoga-Presse. Es bleibt abzuwarten, wie sich das Strandhotel Berg in der kommenden Saison entwickeln wird.

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