Heute ist der 19.06.2026 und in der Region Straubing-Bogen gibt es Neuigkeiten, die die Imkerszene und die Anwohner betreffen. Das Landratsamt hat die Sperrbezirke wegen der amerikanischen Faulbrut angepasst. Diese Entscheidung wurde am 22. September 2025 getroffen, um die Situation etwas zu entschärfen. Die Sperrbezirke in den Ortsteilen der Stadt Bogen sowie in den Gemeinden Hunderdorf, Haibach, Niederwinkling, Neukirchen, Perasdorf und Windberg wurden verkleinert. Informationen dazu sind auf der Webseite des Landkreises Straubing-Bogen zu finden, die man sich unbedingt anschauen sollte, wenn man betroffen ist oder sich einfach für die Thematik interessiert. Hier geht’s zur Quelle.

Die amerikanische Faulbrut ist eine meldepflichtige Krankheit, die vor allem Bienenvölker betrifft. Trotz der furchteinflößenden Diagnose gibt es Hoffnung: Betroffene Völker können in vielen Fällen saniert werden, und es gibt sogar Entschädigungszahlungen für Imker, die unter den Einschränkungen leiden. Das Landratsamt hat strenge Vorgaben erlassen, um die Ausbreitung der Krankheit einzudämmen. Im Moment ist der Transport von Bienen aus oder in die Sperrgebiete amtlich untersagt. Wer also seine Bienen umsetzen möchte, muss die Regelungen genau im Auge behalten.

Aktuelle Entwicklungen und weitere Maßnahmen

Wie es scheint, ist die Lage weiterhin angespannt. Im Juni 2026 wurde bekannt gegeben, dass die Sperrgebiete in Bogen und Neukirchen auf einen Radius von 1 km um positive Völker verkleinert wurden. Das klingt vielleicht nach einer Entspannung, doch die Realität ist komplexer. Im Mai 2026 erließ das Landratsamt eine Allgemeinverfügung für Geiselhörung, die den gleichen Auflagen wie ein Sperrgebiet unterliegt. Und auch wenn im April 2026 Nachuntersuchungen stattfanden, wurden erneut positive Laborergebnisse festgestellt. Die Sperrgebiete bleiben also vorerst bestehen.

Im November 2025 informierte das Landratsamt, dass eine Neubewertung der Sperrgebiete erst im Frühjahr 2026 erfolgen würde. Bis dahin gab es keine Änderungen an den bestehenden Verfügungen. Am 23. September 2025 wurden die Sperrgebiete Waltersdorf und Neukirchen sogar erweitert. Das ist schon ein bisschen frustrierend für die Imker vor Ort, die sich ständig an neue Bedingungen anpassen müssen.

Wichtige Informationen für Imker

Für Imker ist es von größter Bedeutung, eine landwirtschaftliche Betriebsnummer zu haben und ihre Bienenstände korrekt beim Veterinäramt zu melden. Das klingt vielleicht nach viel Bürokratie, aber es ist nötig, um die Bienenbestände zu schützen. Zudem gibt es die Möglichkeit, eigene Völker durch eine Futterkranzprobe untersuchen zu lassen, was eine gute Option ist, um auf der sicheren Seite zu sein. Aktuelle Informationen und Karten zur Situation können über das TierSeuchenInformationsSystem (TSIS) und die Webseite des Landratsamts Straubing-Bogen abgerufen werden. Das sollte jeder Imker im Hinterkopf behalten!

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Die gesamte Situation zeigt, wie verletzlich unsere Natur und insbesondere die Bienenzucht ist. Die Herausforderungen, die die amerikanische Faulbrut mit sich bringt, sind nicht nur für die Imker eine große Herausforderung, sondern auch für die gesamte Umwelt. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Lage weiter entwickelt und ob die Maßnahmen der Behörden ausreichen, um die Bienenpopulationen zu schützen.

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