Polizei führt Geschwindigkeitskontrolle in Straubing durch: 57 Verstöße festgestellt
Gestern, am 12. Juli 2026, endete eine mehrtägige Geschwindigkeitskontrolle der Polizei in Straubing. Vom 9. bis zum 12. Juli, genauer gesagt von Donnerstag, 7.45 Uhr bis Sonntag, 7.15 Uhr, wurde an der Ittlinger Straße, wo ein sogenannter Enforcement Trailer zum Einsatz kam, genau hingeschaut. Die Beamten waren fleißig und haben insgesamt 57 Verstöße festgestellt. Das ist schon eine ganz schöne Zahl! Unter diesen Verstößen wurden 37 Verwarnungen ausgesprochen und 20 Anzeigen erstattet. Besonders auffällig: Ein Fahrer wurde innerorts mit sagenhaften 100 km/h gemessen – und das, wo doch nur 50 km/h erlaubt sind! Ein echtes Geschwindigkeitsrauschen, wenn man so will.
Aber das ist noch nicht alles. Zwei Fahrzeugführer sehen sich nun sogar mit einem drohenden Fahrverbot konfrontiert. Die Zahlen zeigen, dass es in der Stadt durchaus einige gibt, die das Tempolimit auf die leichte Schulter nehmen. Was dabei oft vergessen wird: Bei solchen Kontrollen ist nicht nur die Geschwindigkeit entscheidend, sondern auch, wie genau die Messungen durchgeführt werden und wie sie dokumentiert sind. Das Bayerische Polizeiverwaltungsamt ist dafür zuständig, die Messergebnisse zu bewerten und gegebenenfalls Bußgeldverfahren einzuleiten. Da kann es schon mal zu menschlichen oder technischen Fehlern kommen.
Fehler und Konsequenzen
An einer weiteren Messstelle – der Wendelsteiner Straße – werden Geschwindigkeitsverstöße ebenfalls zur Last gelegt. Hierbei ist es wichtig zu wissen, dass ein Drittel aller Bußgeldverfahren fehlerhaft sind oder die Vorwürfe nicht ausreichend belegt werden können. Das heißt, viele Betroffene können erfolgreich gegen die Verfahren vorgehen. Es ist schon ein bisschen verrückt, wenn man darüber nachdenkt. Man könnte fast meinen, dass nicht jeder, der zu schnell fährt, auch wirklich bestraft werden sollte. Und das ist auch gut so, denn es gibt schließlich genügend Gründe, um sich gegen fehlerhafte Bescheide zu wehren.
Die Messverfahren und die eingesetzten Geräte haben ihre eigenen Tücken. Oftmals werden die Messungen in amtlichen Schreiben wie Anhörungsbögen oder Bußgeldbescheiden dokumentiert, wobei auch hier die Möglichkeit besteht, dass Fehler unterlaufen. Es ist ein bisschen wie bei einem Spiel mit dem Feuer – man muss immer auf der Hut sein. Für die Autofahrer, die sich nicht im Klaren über die genauen Abläufe sind, kann das Ganze schnell zu einem unangenehmen Schlamassel führen.
Es bleibt also spannend, wie sich die Verkehrssituation in Straubing entwickeln wird. Die Polizei wird sicher auch in Zukunft genau hinschauen, denn Verkehrssicherheit ist ein wichtiges Thema. Vielleicht wird der ein oder andere Fahrer dann doch noch sein Fahrverhalten überdenken. Aber so lange die Kontrollen laufen und die Geschwindigkeitsübertretungen aufgedeckt werden, bleibt das Thema aktuell und brisant – das ist sicher.
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