Felix Brundke: Neuer Abteilungsleiter für Forstwirtschaft im Unterallgäu mit Visionen für die Wälder der Zukunft
Im malerischen Unterallgäu gibt es Neuigkeiten aus der Forstwirtschaft, die nicht nur für die Region, sondern auch für die Zukunft unserer Wälder von Bedeutung sind. Felix Brundke, ein 40-jähriger Forstexperte, hat die Position des neuen Abteilungsleiters der Försterinnen und Förster im Landkreis Unterallgäu übernommen. Brundke, der ursprünglich aus einem kleinen Ort im Landkreis Landsberg am Lech stammt, bringt eine Fülle an Erfahrung mit. Nach seinem Studium der Forstwissenschaften an der Technischen Universität München in Weihenstephan sammelte er wertvolle berufliche Erfahrungen an den Ämtern Fürstenfeldbruck und Pfaffenhofen. Danach wechselte er ins Referat für Forstpolitik und Umwelt des Bayerischen Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft, Forsten und Tourismus und war zuletzt in der Bayerischen Staatskanzlei tätig.
Sein Ziel ist es, zurück in die Praxis zu kommen und die Zusammenarbeit mit Waldbesitzern zu stärken. Das klingt doch spannend, oder? Bei so viel Engagement möchte Brundke nicht nur ein guter Vorgesetzter sein, sondern auch pragmatische Lösungen für Wald und Waldbesitzer entwickeln. Besonders wichtig ist ihm die Naturverjüngung, die er als Schlüssel für die Wälder von morgen sieht. „Ich möchte die Schönheiten des Unterallgäus entdecken“, sagt er und verspricht, die Wälder vielfältiger, naturnäher und stabiler zu gestalten. Hier könnt ihr mehr über seine Visionen lesen.
Wälder im Wandel
Die Rolle der Wälder in Deutschland ist in den letzten Jahren immer wichtiger geworden. Die Bundesregierung hat im Klimaschutzgesetz von 2021 Ziele zur Kohlenstoffspeicherung im Bereich Landnutzung, Landnutzungsänderung und Forstwirtschaft (LULUCF) festgelegt. Die Waldstrategie 2050 und die Bioökonomiestrategie zielen darauf ab, die Holznutzung vor allem im Baubereich zu steigern. Laut der Waldgesamtrechnung des Statistischen Bundesamtes hat die Holzentnahme seit 2002 stark zugenommen. Im Jahr 1993 wurden rund 51 Millionen Kubikmeter Holz entnommen, was 49 % des nutzbaren Zuwachses entsprach. Bis 2007 stieg die Holzentnahme auf 113 Millionen Kubikmeter, also 112 % des nutzbaren Zuwachses. Kommt euch das nicht ein bisschen verrückt vor?
In den letzten Jahren schwankt die Holzentnahme zwischen 80 und 90 Millionen Kubikmetern, was etwa 80 % des nutzbaren Zuwachses entspricht. Zudem wurden 2020 rund 63.000 Hektar Waldflächen aus der forstlichen Nutzung genommen, was die Herausforderung unterstreicht, die Natur im Gleichgewicht zu halten. Besonders auffällig ist, dass seit 2018 mehr Holz genutzt wird, als rechnerisch netto zugewachsen ist – das ist doch ein Zeichen dafür, wie wichtig es ist, dass jemand wie Brundke, mit seiner praktischen Erfahrung und einem klaren Plan für die Zukunft, an der Spitze steht.
Ein Blick in die Zukunft
Die Herausforderung, die Wälder von morgen zu gestalten, ist nicht nur eine Frage der Forstwirtschaft. Sie betrifft uns alle. Eine nachhaltige Waldwirtschaft ist entscheidend, um die ökologischen Funktionen der Wälder zu bewahren und gleichzeitig den Bedürfnissen der Gesellschaft gerecht zu werden. Brundkes Ansätze zur Stärkung der Naturverjüngung und der Zusammenarbeit mit Waldbesitzern könnten entscheidend dazu beitragen, dass die Wälder im Unterallgäu nicht nur heute, sondern auch in Zukunft gedeihen können.
In einer Zeit, in der der Klimawandel und die damit einhergehenden Herausforderungen omnipräsent sind, könnte Felix Brundke mit seiner Vision und Erfahrung ein echter Hoffnungsträger für die Wälder im Unterallgäu sein. Vielleicht wird er die Region nicht nur für die Waldbesitzer, sondern auch für alle Naturliebhaber zu einem noch größeren Schatz machen.
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