Mitgliederversammlung der Lokalen Aktionsgruppe Auerbergland-Pfaffenwinkel: Neuwahlen und Fördermöglichkeiten für die Region
Am 15. Juni 2026 fand die 24. Mitgliederversammlung der Lokalen Aktionsgruppe Auerbergland-Pfaffenwinkel (LAG-AL-P) in Weilheim-Schongau statt. Ein zentraler Punkt der Versammlung waren die Neuwahlen der Vereinsgremien. Die Spannung war greifbar, als Landrat Dr. Johann Bertl als neuer Vorsitzender gewählt wurde. Er trat die Nachfolge von Frau Jochner-Weiß an, die den Vorsitz übergab. Karl Schleich, der Bürgermeister von Bernbeuren, und Martin Höck, der Bürgermeister von Raisting, wurden als zweite und dritte Vorsitzende bestätigt. Das zeigt, wie wichtig die lokale Politik hier vernetzt zusammenarbeitet.
Die Aufgaben des Vorstands sind nicht zu unterschätzen. Er berät und beschließt die Belange des Vereins. Der Lenkungsausschuss, der alle vier Monate in öffentlichen Sitzungen tagt, hat die Verantwortung, über die Förderfähigkeit von Projekten im Rahmen des LEADER-Programms zu entscheiden. Das aktuelle Gremium besteht aus 17 Vertretern aus verschiedenen Sektoren und Interessengruppen. Und das ist auch gut so, denn die LEADER-Förderperiode läuft noch bis Ende 2027. In dieser Zeit wurden bereits über 1,4 Millionen Euro an EU-Fördermitteln für Projekte in der Region beschlossen.
Fördermöglichkeiten und Projektideen
Die LAG ruft nun interessierte Akteure auf, ihre Projektideen einzureichen. Die Einreichfrist für den aktuellen Projektaufruf endet am 12. Juli 2026. Fördermöglichkeiten gibt es in den Themenfeldern wie sozialer Zusammenhalt, regionale Wertschöpfung, Bildung und Kultur, Tourismus, Umwelt, Natur, Klima und Mobilität. Wer jetzt noch eine zündende Idee hat, sollte sich unbedingt an die Geschäftsstelle der LAG Auerbergland-Pfaffenwinkel wenden. Denn wie es aussieht, wird die Unterstützung nicht nur gerne gesehen, sondern ist auch dringend nötig, um die Lebensqualität in der Region zu verbessern.
Das LEADER-Programm, ein Teil des Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER), hat seit seiner Einführung im Jahr 1991 das Ziel, die Lebensqualität und Wirtschaft in ländlichen Regionen zu fördern. In diesem Zusammenhang ist die lokale Entwicklungsstrategie (LES) von großer Bedeutung, da sie als Leitfaden für die regionale Entwicklung dient. Geförderte Projekte sollen verschiedene Entwicklungsziele unterstützen, darunter die Erhöhung der regionalen Wertschöpfung und die Bewahrung des einzigartigen Natur- und Kulturraums.
Ein Blick auf die Rolle von LEADER
LEADER und das EIP Agri sind EU-Instrumente, die innovative Projekte in ländlichen Regionen unterstützen. Lokale Akteure bilden Aktionsgruppen, um regionale Entwicklungskonzepte zu erarbeiten. Die LAG identifiziert dabei Schwächen, Stärken und Entwicklungsmöglichkeiten ihrer Region. So können Projekte zur Förderung ausgewählt werden, die auf diesen Konzepten basieren. Die Einbeziehung verschiedener Akteure ist dabei essenziell, um den Einfluss der öffentlichen Hand zu begrenzen.
Im Jahr 2023 machen die LEADER-Mittel bereits 14% der ELER-Mittel in Deutschland aus, was über dem EU-Mindestplafond von 5% liegt. Das zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind! Die Fortsetzung dieser Programme könnte den ELER-Ansatz in Deutschland noch weiter stärken.
Insgesamt zeigt die jüngste Mitgliederversammlung der Lokalen Aktionsgruppe Auerbergland-Pfaffenwinkel, wie wichtig die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Akteuren vor Ort ist. Mit frischen Ideen und einem engagierten Vorstand wird die Region sicherlich weiterhin von den zahlreichen Fördermöglichkeiten profitieren. Wer weiß, was die nächsten Monate bringen – vielleicht die nächsten großen Projekte, die unsere Region noch lebenswerter machen!
Neues Design, maximale Performance: Wie gefällt Ihnen unsere neue Website?
Gerade bei regionalen Medien zählt nicht nur inhaltliche Nähe, sondern auch die technische Abbildung davon. Unsere VeloCore-Plattform, umgesetzt durch Daniel Wom, verbindet lokale Relevanz mit moderner, performanter Technik.
