Beiratssitzung in Burglesum: Sicherheit, Verkehr und Kinder- und Jugendarbeit im Fokus
Heute ist der 28.06.2026 und in Burglesum, einem Stadtteil von Bremen, stehen einige spannende Themen auf der Agenda. Die nächste Beiratssitzung am 30. Juni wird sich unter anderem mit der Sicherheitslage in der Region befassen. Nach vier Vorfällen in den letzten Wochen, darunter zwei Überfälle auf Tankstellen, ein Überfall auf einen Supermarkt und ein versuchtes Tötungsdelikt, ist das Thema Sicherheit drängender denn je. Besonders erschreckend: Bei diesen Überfällen kamen Messer und Schusswaffen zum Einsatz. Die Polizei wird Stellung beziehen, jedoch ist die Wache in Lesum seit Dezember nur tagsüber besetzt – das lässt Raum für Diskussionen.
Ein weiterer Punkt auf der Tagesordnung ist die offene Kinder- und Jugendarbeit in Marßel. Der Jugendclub Ups wird ab 2027 keine institutionelle Förderung mehr erhalten, was Fragen zur zukünftigen Projektförderung aufwirft. Vertreter der Arbeiterwohlfahrt (Awo) und des Amtes für Soziale Dienste sind eingeladen, um ihre Einschätzungen und die Auswirkungen dieser Veränderungen zu erläutern. Es ist wichtig, den Jugendlichen in der Region ein sicheres Umfeld zu bieten, gerade in Zeiten wie diesen.
Verkehrsfragen und neue Projekte
Die Sitzung wird auch die Verkehrssituation in der Rotdornallee thematisieren. Hier stehen Regelungen für ruhenden Verkehr an, insbesondere die Markierung von Parkflächen und ein eingeschränktes Halteverbot. Ein Beschluss wird voraussichtlich gefasst, um die Situation zu verbessern. Zudem soll ein Zebrastreifen vor der Grundschule in St. Magnus eingerichtet werden, um den Schulweg für die Kinder sicherer zu gestalten. Diese Änderungen sind notwendig, vor allem angesichts der neuen gesetzlichen Regelungen zur Einrichtung von Zebrastreifen.
Ein ganz anderes, aber nicht weniger wichtiges Thema ist das geplante Umspannwerk im Industriepark. Tennet plant den Bau eines neuen Energieknotens namens „Werderland“, der ein 380-Kilovolt-Umspannwerk und eine Konverterstation umfassen wird. Wesernetz wird zudem ein neues 110-Kilovolt-Umspannwerk errichten, das ab 2033 das alte Umspannwerk Blockland ersetzen soll. Diese Modernisierung verspricht nicht nur Fortschritt, sondern auch einen wichtigen Beitrag zur Energieversorgung der Region.
Neuigkeiten aus dem Beirat
Die Sitzung wird außerdem die Aufnahme von Johannes Hornhues in die CDU-Fraktion thematisieren. Er hat die Nachfolge von Heiko Klaus Klepatz angetreten und wird sicherlich frischen Wind in die Diskussionen bringen. Diese Sitzung findet am Dienstag, dem 30. Juni, ab 19 Uhr im Sitzungssaal des Ortsamtes an der Oberreihe 2 im Untergeschoss statt. Und keine Sorge, die Sitzung ist öffentlich – jeder Interessierte kann sich ein Bild von den aktuellen Entwicklungen machen.
Auf der Webseite des Ortsamtes Burglesum gibt es viele weitere Informationen über den Stadtteil, der die Ortsteile Burgdamm, Burg-Grambke, Lesum, St. Magnus und Werderland umfasst. Das Ziel der Webseite ist es, mehr Transparenz für die Bürgerinnen und Bürger zu schaffen. Kontaktmöglichkeiten sind ebenfalls vorhanden, sei es telefonisch oder über ein Kontaktformular. Persönliche Sprechzeiten finden montags bis donnerstags von 9:00 bis 15:00 Uhr und freitags von 9:00 bis 13:00 Uhr statt.
Ein weiteres Highlight, das die Bürger in der Region interessieren könnte, ist die Sommerveranstaltung „Sommer in Lesmona“ im Knoops-Park, die mit klassischer Musik und geselligen Stunden aufwartet. Zudem beteiligt sich Bremen am Wettbewerb „Bremen pflastert ab!“, um versiegelte Flächen wie Vorgärten und Parkplätze zu entsiegeln und das Stadtklima zu verbessern.
Die Entwicklungen in der offenen Kinder- und Jugendarbeit sind besonders relevant, da sie Auswirkungen auf die Zukunft der Jugendlichen in der Region haben. Die Awo wird in der Beiratssitzung ihre Einschätzungen dazu abgeben, was nicht nur für die Politik, sondern auch für die gesamte Gemeinschaft von Bedeutung ist. Weitere Informationen zu den Kinder- und Jugendrechten in Bremen finden Sie im Bericht des Kinder- und Jugendbüros, den Sie hier einsehen können.
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