Die Füchse Berlin haben am 10. Mai 2026 ein beeindruckendes Auswärtsspiel in der Handball-Bundesliga gegen den THW Kiel absolviert und sich mit 35:28 durchgesetzt. In einem spannenden Duell, das die Zuschauer in der ausverkauften Arena mit über 10.000 Fans mitfiebern ließ, festigten die Berliner ihren dritten Tabellenplatz. Besonders hervorzuheben sind die Leistungen von Mathias Gidsel, der mit acht Toren zum besten Werfer der Partie avancierte, und Harald Reinkind vom THW Kiel, der ebenfalls sieben Treffer erzielte.
Das Spiel begann etwas holprig für den THW Kiel, der nach mehr als fünf Minuten sein erstes Feldtor erzielte. Die Füchse hingegen kontrollierten die Partie von Beginn an und führten bereits in der 17. Minute mit 12:8. Die Zuschauer spürten die Energie, als Mijajlo Marsenic sowie die Außen Tim Freihöfer und Hakun West av Teigum wichtige Tore für Berlin erzielten. Doch die Kieler gaben nicht auf und kämpften sich zurück. Domagoj Duvnjak sorgte in der 42. Minute für das 21:22 und Rune Dahmke glich in der 49. Minute zum 25:25 aus.
Intensives Duell und entscheidende Paraden
In einem intensiven Schlagabtausch zeigte sich der Berliner Torwart Dejan Milosavljev als echter Rückhalt für sein Team, der mit insgesamt 15 Paraden glänzte. Sein Pendant auf der Kieler Seite, Andreas Wolff, kam zwar für Gonzalo Perez de Vargas ins Spiel, konnte jedoch nicht verhindern, dass die Füchse nach einem vergebenen Strafwurf von Bence Imre den entscheidenden Endspurt einleiteten und sich den Sieg sicherten. Die Kieler machten in der Schlussphase leichte Fehler, die es den Berlinern ermöglichten, sich schließlich auf 30:26 abzusetzen.
Die Trainer beider Teams hatten ihre eigene Sicht auf das Geschehen. THW-Trainer Filip Jicha bemerkte, dass das Resultat nicht den Spielverlauf widerspiegle, erkannte aber die Stärke der Füchse an. Es war ein Spiel, das die Zuschauer auf die Kante ihrer Sitze brachte, mit einem Halbzeitstand von 18:16 für die Füchse und einem konstanten Druck beider Seiten.
Ein Blick auf die Aufstellungen
Die Kieler Mannschaft musste auf einige Schlüsselspieler verzichten, wie Emil Madsen und Elias Ellefsen á Skipagötu, was sich in der Leistung bemerkbar machte. Dennoch kehrten Nikola Bilyk und Eric Johansson zurück ins Aufgebot. Die Füchse hingegen zeigten sich in Topform, mit einer starken Teamleistung, die sich in den Torschützen widerspiegelte: Neben Gidsel trugen Freihöfer und Lichtlein ebenfalls mit sieben und sechs Toren zur hohen Punktezahl bei.
Die Begegnung war nicht nur ein Fest für die Fans, sondern auch für die Spieler, die sich gegenseitig anfeuerten und den Kampfgeist bis zur letzten Minute zeigten. Ein weiterer Beweis dafür, dass in der Handball-Bundesliga alles möglich ist, und es keine Garantie für den Sieg gibt – auch nicht in der eigenen Halle.
Wer mehr über das Spiel erfahren möchte, kann die gesamte Berichterstattung auf der Website des Berliner Abendblatts nachlesen. Auch die Berichterstattung des NDR bietet interessante Einblicke in die Geschehnisse der Partie und die aktuelle Situation in der Liga.