Am Bahnhof Gesundbrunnen in Berlin tut sich was! Seit dem Besitzerwechsel vor sechs Jahren ist das Einkaufszentrum an der Brunnenstraße in den Händen des US-amerikanischen Immobilienentwicklers Hines. Und jetzt gibt es große Pläne: Hines möchte den Flachbau erweitern und gleich mehrere neue Häuser mit Wohnungen und Einkaufsmöglichkeiten hinzufügen. Der erste Entwurf für das Projekt „Fountain“ liegt nun vor und kommt vom Berliner Architekturbüro Max Dudler. Dieser Entwurf wurde von einer elfköpfigen Fachjury zum Sieger gekürt und die Entscheidung fiel im Rahmen eines zweistufigen Werkstattverfahrens, an dem insgesamt sechs Büros aus Berlin, Hamburg und Kopenhagen teilnahmen. So viel zum Hintergrund!

Die Pläne sehen vor, dass ein Nutzungsmix entsteht, welcher Wohnen, Gastronomie, Einzelhandel und sogar Büro- und Hotelnutzungen umfasst. Dabei könnten bis zu 900 Menschen in dem neuen Quartier wohnen und etwa 1200 Beschäftigte ihren Arbeitsplatz dort finden! Das ist doch mal eine Ansage. Besonders erfreulich ist auch, dass die denkmalgeschützte Swinemünder Brücke in eine öffentliche Grünanlage integriert wird, was den Freiraum von über 5000 Quadratmetern als echten Mehrwert für die Nachbarschaft ausweist. Die Zusammenarbeit zwischen Hines, der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen sowie dem Bezirksamt Mitte von Berlin wird als sehr partnerschaftlich beschrieben.

Das Quartier „Fountain“ nimmt Gestalt an

Die Präsentation des Siegerentwurfs fand kürzlich im ehemaligen BVV-Saal des Rathauses Wedding statt. Hier wurde die Vision für das neue Quartier vorgestellt, das bisher ungenutzte Flächen südlich des Bahnhofs Gesundbrunnen umfasst. Geplant sind zwei Hochhäuser – das größere davon soll etwa 60 Meter hoch werden, während das zweite etwas kleiner ausfallen wird. Der Rest des Areals hat eine geplante Gebäudehöhe von rund 23 Metern. Die Freiraumgestaltung sieht einen Brückenpark an der Swinemünder Brücke vor, der mit seinen über 5000 Quadratmetern nicht nur für Erholung sorgt, sondern auch die Umgebung aufwertet.

Die Idee ist, dass im hinteren Bereich des Quartiers vor allem Wohnnutzungen entstehen, während gewerbliche Flächen entlang der Brunnenstraße geplant sind. Ein Kita-Angebot wird ebenfalls bereitgestellt, um den Bewohnern kurze Wege und eine gute Nahversorgung zu ermöglichen. Dabei bleibt die Zukunft des bestehenden Kaufland-Standorts ungewiss, denn der Abriss des Gebäudes ist derzeit in Planung. Es wird auch darüber nachgedacht, wie man das Kaufland-Gebäude eventuell umnutzen könnte. Das zeigt, wie dynamisch die Situation in diesem aufstrebenden Stadtteil ist.

Nationale Stadtentwicklungspolitik im Blick

Es ist spannend zu sehen, wie solche Projekte im Rahmen der nationalen Stadtentwicklungspolitik gefördert werden. Diese Initiative, die vom Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen ins Leben gerufen wurde, zielt darauf ab, Städte und Gemeinden lebenswert und erfolgreich zu halten. Es wird ein Austausch zwischen den Akteuren und Interessierten im Bereich Stadtentwicklung angeregt, und aktuelle städtische Trends werden thematisiert. Die zukünftige Entwicklung des Quartiers am Gesundbrunnen könnte somit auch ein Beispiel für andere Städte in Deutschland werden.

Werbung
Hier könnte Ihr Advertorial stehen
Ein Advertorial bietet Unternehmen die Möglichkeit, ihre Botschaft direkt im redaktionellen Umfeld zu platzieren

Man darf gespannt sein, wie sich das Quartier „Fountain“ entwickeln wird. Die Pläne sind ambitioniert und könnten einen echten Wandel für den Standort Gesundbrunnen bedeuten. Für die Anwohner und die Region könnte dies ein Gewinn sein – mehr Wohnraum, Arbeitsplätze und grüne Flächen sind schließlich immer gefragt. Wer weiß, vielleicht wird das bald ein neuer Treffpunkt für Jung und Alt in Berlin.

Quellen: Morgenpost, Entwicklungsstadt, BMWSB.

Neues Design, maximale Performance: Wie gefällt Ihnen unsere neue Website?

Gerade bei regionalen Medien zählt nicht nur inhaltliche Nähe, sondern auch die technische Abbildung davon. Unsere VeloCore-Plattform, umgesetzt durch Daniel Wom, verbindet lokale Relevanz mit moderner, performanter Technik.