In Bernau Friedenstal wurde das „Friedenswäldchen“ während der Weihnachtstage erheblich vandalisiert. Unbekannte Täter haben auf einer Fläche von 600 Quadratmetern, gelegen an der Zepernicker Chaussee/Ecke Mainstraße, Zäune umgeworfen und Pflanzen, die von Kindern und Anwohnern gepflanzt wurden, herausgerissen. Der verursachte Schaden wird auf etwa 3.000 Euro geschätzt, wie bernau-live.de berichtete.

Der Vorfall ereignete sich am Heiligabend, kurz nachdem die Anlage Mitte Dezember 2024 mit über 1.500 Bäumen und Sträuchern angelegt wurde, die als Teil des Projekts „Stadtgrün naturnah“ ins Leben gerufen wurde. Dieses Projekt wird vom Bundesministerium für Umwelt gefördert und hat das Ziel, eine grüne Oase an der Autobahn A11 zu schaffen, inklusive eines grünen Klassenzimmers und eines Insektenhotels.

Reparatur und Reaktion der Stadt

Das städtische Infrastrukturamt der Stadt Bernau hat umgehend die Schäden beseitigt. Der Holzzaun wurde repariert und die Pflanzen, die nicht sichtbar beschädigt waren, wurden wieder eingepflanzt. Bürgermeister André Stahl äußerte, dass die Vandalismustat ärgerlich sei und, dass zusätzliche Gelder für die Reparatur benötigt werden. Der Standort des „Friedenswäldchens“ wird auch vom nahegelegenen Hort der Grundschule Am Blumenhag in die Aktivitäten integriert.

Zu der Zerstörung erklärte der Bürgermeister, dass er von dem Vorfall am zweiten Weihnachtsfeiertag durch Bilder in der Facebook-Gruppe „Mein Bernau“ erfuhr. Darüber hinaus kündigte er an, eine Belohnung von 250 Euro für Hinweise zur Identifizierung der Täter auszusetzen, die er privat finanzieren möchte. Der CDU-Vorsitzende Daniel Sauer erhöhte die Belohnung auf 500 Euro und kritisierte den Vandalismus ebenfalls, wie moz.de berichtete.

Die Stadt hat zudem Anzeige wegen Sachbeschädigung erstattet und hofft, dass es sich um einen einmaligen Vorfall handelt, um das Projekt „Bernau bewusst grün“ erfolgreich fortsetzen zu können.

– Übermittelt durch West-Ost-Medien

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