Berlin und Brandenburg planen gemeinsame Bewerbung für Expo 2035
Heute ist der 7.06.2026 und es gibt aufregende Neuigkeiten aus dem benachbarten Deutschland, die auch uns hier in Österreich interessieren könnten. Berlin und Brandenburg sind dabei, eine gemeinsame Bewerbung für die Weltausstellung Expo 2035 zu planen. Ja, das klingt nach einem großen Schritt! Die beiden Bundesländer haben sich vorgenommen, bis spätestens Oktober eine Entscheidungsgrundlage zu erarbeiten. Das hat der regierende Bürgermeister von Berlin, Kai Wegner (CDU), in einem Schreiben an seine Stellvertreter, Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey (SPD) und Finanzsenator Stefan Evers (CDU), festgehalten. Wegner betont die Chancen, die eine Expo für die Infrastruktur und wirtschaftliche Entwicklung bieten könnte – und das ist ja auch nicht gerade wenig!
Giffey sieht Wegners Schreiben als klaren Arbeitsauftrag für die Landesregierungen, ein gemeinsames Konzept zu entwickeln. Ein „Lenkungskreis Expo 2035 Berlin-Brandenburg“ wird eingerichtet, um die verschiedenen Interessen und Ideen zu bündeln. Diese Initiative kommt nicht von ungefähr: Der Anstoß für die Expo-Bewerbung stammt von Daniel-Jan Girl, dem ehemaligen IHK-Präsidenten, der im Februar 2022 die ersten Vorschläge machte. Interessanterweise war Wegner vorher etwas zögerlich, weil er Bedenken hatte, die Olympiabewerbung Berlins zu gefährden. Aber nun sieht er auch die einzigartigen Voraussetzungen der Hauptstadtregion für eine Expo und hat seine Meinung geändert.
Gemeinsame Chancen und Herausforderungen
Die Brandenburger Wirtschaft drängt ebenfalls auf eine Bewerbung, unterstützt von Verbänden und Firmen. Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) hat sich klar für ein gemeinsames Konzept beider Bundesländer ausgesprochen. Es wird spannend zu beobachten, wie sich das weiterentwickelt. Die Planung umfasst auch die Erarbeitung eines strategischen Konzepts, das Fragen zu Flächen, Infrastruktur, Mobilität, Kosten und Wirtschaftlichkeit behandelt. Es sind viele Details zu klären, und das wird sicher nicht ohne Herausforderungen vonstattengehen.
Besonders interessant ist, dass das Gelände des ehemaligen Flughafens Schönefeld als mögliche Fläche für die Expo favorisiert wird. Das könnte eine spannende Entwicklung für die Region sein! Giffey hat außerdem angekündigt, dass der Lenkungskreis verschiedene Ministerien, Landesbanken, Zivilgesellschaft und Wirtschaft vertreten soll. Das zeigt, dass die Idee ernst genommen wird und viele Stimmen gehört werden sollen. Und hey, die SPD in Berlin hat sogar einen Koalitionsausschuss zu diesem Thema einberufen – da wird also intensiv diskutiert.
Ein Blick in die Zukunft
Spannend ist auch der Kontext, in dem diese Bewerbung steht. Die Initiative EXPO 2035 wird vom Verein Global Goals für Berlin getragen. Ihr Ziel? Berlin bis 2035 zur Weltausstellung zu transformieren, mit einem klaren Fokus auf die 17 Global Goals der Vereinten Nationen. Hier wird nicht nur auf große Pläne gesetzt, sondern auch auf die Einbindung aller Bürgerinnen und deren Ideen in den Transformationsprozess. Das klingt nicht nur nach einer großen Vision, sondern auch nach einer lebenswerten Zukunft! Nachhaltigkeit wird großgeschrieben, und die Dringlichkeit, schnell und partizipativ auf Herausforderungen zu reagieren, ist spürbar.
Die Bewerbung könnte also nicht nur ein wirtschaftliches, sondern auch ein gesellschaftliches Signal setzen. Das alles bedeutet auch, dass Berlin und Brandenburg nicht nur an den Olympischen Sommerspielen 2036, 2040 oder 2044 interessiert sind – die Bewerbung um die Expo könnte eine ganz neue Dimension der Zusammenarbeit zwischen den beiden Bundesländern eröffnen. Ein spannender Prozess, den wir mit großem Interesse verfolgen sollten. Man kann nur hoffen, dass die Ideen sprudeln und der Enthusiasmus der Bürgerinnen die notwendigen Impulse gibt!
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