Heute ist der 13.06.2026, und in Brandenburg an der Havel tut sich einiges. Heidelberg hat sich nicht nur als ein führender Spieler im Maschinenbau etabliert, sondern treibt jetzt auch seine Transformation zum Hightech-Unternehmen voran. Neueste Entwicklungen zeigen, dass das Unternehmen ein weiteres Standbein im Defense-Geschäft aufbaut, und zwar in Form eines Joint Ventures mit Ondas, einem US-israelischen Unternehmen. Diese Zusammenarbeit, die den Namen Onberg trägt, hat das Ziel, autonome Verteidigungs- und Sicherheitssysteme für die Drohnenabwehr zu entwickeln und zu vertreiben.

Onberg wird seinen Hauptsitz in Brandenburg an der Havel haben, wo moderne Drohnenabwehrsysteme nicht nur vertrieben, sondern auch industrialisiert und in Serienfertigung überführt werden sollen. Jürgen Otto, der Vorstandsvorsitzende der Heidelberger Druckmaschinen AG, hebt die strategische Weiterentwicklung hervor und betont, dass das Unternehmen sich als technologieorientierter Hightech-Anbieter positioniert. Die Entwicklung und Produktion dieser Systeme adressiert insbesondere den Schutz kritischer Infrastrukturen in Deutschland sowie die Verteidigungsunterstützung in der Ukraine.

Neue Perspektiven im Drohnenabwehrgeschäft

Das Joint Venture Onberg zielt nicht nur darauf ab, den europäischen Markt für Drohnenabwehrsysteme zu erobern, sondern auch den Arbeitsplatz in der Region zu sichern. Fachkräftespezialisierung in Bereichen wie Mechatronik und Künstliche Intelligenz wird im Fokus stehen. Und das ist noch nicht alles: Eine neue Absichtserklärung wird auf der Messe ILA in Berlin erwartet, die eine Zusammenarbeit mit einem ukrainischen Unternehmen im Drohnenbereich zum Inhalt hat. Das zeigt, wie ernst die Lage ist und wie wichtig es ist, in diesen Technologien voranzukommen.

Die technologischen Fortschritte von Onberg kombinieren die bestehenden Systeme von Ondas mit Heidelbergs Fertigungsexpertise. Insbesondere die KI-gesteuerte Drohnen- und Sensortechnologie, einschließlich der Iron Drone Raider-Plattform, wird eine zentrale Rolle spielen. Das Unternehmen möchte eine souveräne nationale Verteidigungsindustrie in Europa aufbauen und die gesamte Wertschöpfungskette in der EU lokalisieren. Das klingt nicht nur spannend, sondern könnte auch dazu beitragen, die strategische Autonomie Europas zu stärken.

Erweiterung der Geschäftsfelder

Aber das ist noch nicht alles, was Heidelberg auf dem Schirm hat. Das Unternehmen hat sich auch im Bereich Digitaldruck, insbesondere im Inkjet-Markt, weiterentwickelt und sein Angebot kontinuierlich ausgebaut. Die Position als Systemintegrator im Verpackungsmarkt wird ebenfalls verstärkt, mit einem klaren Fokus auf die gesamte Wertschöpfungskette der Verpackungsproduktion. Ein wichtiger Wachstumsmotor, wie das Unternehmen selbst feststellt, ist die Urbanisierung und das Bevölkerungswachstum. Hier wird die strategische Partnerschaft mit dem chinesischen Produzenten Masterwork im Bereich Postpress Packaging weiter ausgebaut.

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Effizienzmaßnahmen, wie etwa die Verlagerung der Produktion der Speedmaster CX 104 nach China und die Gründung eines neuen Standorts in Nordmazedonien, sollen die Kostenstruktur optimieren. Dabei hat Heidelberg nicht nur Fortschritte bei den Kosten- und Effizienzzielen verzeichnet, sondern auch das Nachsteuerergebnis gesteigert. Für das Geschäftsjahr 2025/2026 wird ein Umsatz von 2.293 Millionen Euro prognostiziert, was einen leichten Anstieg im Vergleich zum Vorjahr darstellt. Der Zukunftsplan für die deutschen Standorte liegt über den Erwartungen. Wer weiß, was die Zukunft noch bringen wird!

Insgesamt zeigt sich, dass Heidelberg mit einer klaren Vision und strategischen Partnerschaften nicht nur im Maschinenbau, sondern auch in der Verteidigungstechnik eine bedeutende Rolle spielen möchte. Und das alles hier in Brandenburg an der Havel – das ist schon ein spannendes Kapitel in der Geschichte der Region!

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