Heute ist der 10.05.2026 und die Fußballwelt in Cottbus ist in Aufruhr! Energie Cottbus hat sich mit einem packenden 2:1-Sieg gegen Wehen Wiesbaden einen Startplatz im DFB-Pokal gesichert. Ein Grund zur Freude für die Fans, die in den letzten Jahren so viele Höhen und Tiefen durchlebt haben. Trainer Claus-Dieter Wollitz, der sich in naher Zukunft mehreren Operationen unterziehen muss, wird beim DFB-Pokal-Finale am 23. Mai jedoch nicht an der Seitenlinie stehen. Das ist wirklich schade, denn seine Präsenz hat dem Team oft die nötige Sicherheit gegeben.
Schmerzen plagen ihn, und die vielen Genesungswünsche aus dem Internet zeigen, wie sehr die Fans hinter ihrem Trainer stehen. Wollitz selbst hat betont, dass die Qualifikation für den DFB-Pokal Druck von ihm und der Mannschaft nimmt. Diese Worte kommen nicht von ungefähr, denn die Erwartungshaltung in Cottbus ist hoch. Das große Ziel bleibt der Aufstieg in die 2. Bundesliga, und um das zu erreichen, benötigt Cottbus wahrscheinlich einen Auswärtssieg bei Jahn Regensburg. Nach dem jüngsten Sieg gegen Wehen Wiesbaden hat Cottbus den Vorsprung auf den MSV Duisburg und Rot-Weiss Essen auf zwei Punkte ausgebaut.
Der Druck wächst
Wollitz hat in seinen Aussagen klar gemacht, dass der Druck, der auf ihm und der Mannschaft lastet, nicht zu unterschätzen ist. In einem Moment der Offenheit betonte er die Notwendigkeit von Ruhe und Zeit für Entscheidungen. Das ist besonders wichtig, wenn man bedenkt, dass die Drittliga-Saison 2025/26 für Energie Cottbus mit einem mindestens vierten Platz zu Ende gehen wird. Ein weiterer Grund zur Hoffnung für die Fans in Cottbus.
Der VfB Krieschow kann ebenfalls für den DFB-Pokal planen, da das Landespokal-Finale an Brisanz verloren hat. So könnten beide Teams bald auf der großen Bühne des DFB-Pokals antreten. Das wäre ein aufregendes Abenteuer für alle Beteiligten! Und während Cottbus sich auf die kommenden Spiele vorbereitet, wird es interessant sein zu beobachten, wie sich die Mannschaft ohne ihren Trainer schlägt. Ob sie die Nerven behalten und den Druck standhalten können, bleibt abzuwarten.
Ein Blick in die Vergangenheit
Die Geschichte von Energie Cottbus ist eine wechselvolle. Man erinnert sich an die letzten Jahre, in denen der Verein zwischen Regionalliga und 3. Liga pendelte. Die Saisondaten zeigen, dass Cottbus in der Saison 2016/17 noch Platz 2 in der Regionalliga Nordost belegte und sich wenig später in die 3. Liga hochkämpfte. Doch die Rückschläge waren nicht zu übersehen – der Abstieg in die Regionalliga 2018/19 sowie der gescheiterte DFB-Pokal-Auftritt gegen den SC Freiburg. Und dann die Meisterschaft in der Regionalliga 2022/23, gefolgt von einer schmerzhaften Relegation – das bleibt in Erinnerung!
Trotz der Schwierigkeiten hat der Verein nie aufgegeben. Die Initiative „WIR – jetzt erst recht“ wurde ins Leben gerufen, um Mitglieder und Sponsoren zu gewinnen. Und das Ergebnis? Ein Rückkehr in die 3. Liga, endlich! In der Saison 2023/24 hat Cottbus wieder den Weg nach oben gefunden und am 19. Mai 2024 den Aufstieg gefeiert. Ein Triumph, der die Fans überglücklich gemacht hat. Jetzt heißt es, diese positive Energie in die nächsten Spiele zu übertragen und den Aufstieg in die 2. Bundesliga zu schaffen.
Für alle Fußballbegeisterten in Cottbus wird es spannend bleiben. Ob die Mannschaft die nötige Stärke findet, um den Druck zu meistern und den Aufstieg zu schaffen, ist offen. Ein Auswärtssieg gegen Jahn Regensburg könnte der Schlüssel sein. Man darf gespannt sein, was die nächsten Wochen bringen! Quelle