Heute ist der 2.07.2026 und im Landkreis Elbe-Elster gibt es erfreuliche Nachrichten, die für viele Geflügelhalter eine große Erleichterung darstellen. Das Amt für Veterinärwesen, Lebensmittelüberwachung und Landwirtschaft hat die Schutzmaßnahmen gegen die Newcastle Disease (ND), eine gefährliche Viruserkrankung bei Vögeln, aufgehoben. Diese Entscheidung wurde am 1. Juli 2026 bekannt gegeben. Endlich können Ausstellungen, Märkte und ähnliche Veranstaltungen mit Geflügel im Landkreis wieder stattfinden! Das bedeutet Schwung und Leben in die lokale Geflügelwirtschaft.

Die Aufhebung der Maßnahmen beruht auf einer stabilen epidemiologischen Lage im Land Brandenburg. Im Landkreis Elbe-Elster und in angrenzenden Regionen wurden keine Ausbrüche der Newcastle Disease festgestellt – ein positives Zeichen, das Hoffnung gibt. Dennoch bleibt die gesetzliche Impfpflicht gegen Newcastle Disease bestehen, was für die Sicherheit der Tiere und die Gesundheit der gesamten Geflügelpopulation unerlässlich ist. Auch die Stichtagsanzeigepflicht nach der Viehverkehrsverordnung bleibt in Kraft.

Impfung bleibt wichtig

Die Impfung gegen Newcastle Disease kann mit verschiedenen Impfstoffen durchgeführt werden, darunter Lebend-, Vektor- und Totimpfstoffe. Lebendimpfstoffe werden über das Trinkwasser, Grobspray oder sogar als Augentropfen verabreicht. Die Immunitätsdauer dieser Impfstoffe beträgt etwa 6 bis 8 Wochen, daher sind Nachimpfungen laut Herstellerangaben wichtig. In größeren Haltungen werden Nachimpfungen in der Regel über Trinkwasser oder per Spray vorgenommen. Ein gutes Beispiel für ein Impfprotokoll ist das der StIKo-Vet, das eine Grundimmunisierung mit zwei Lebendimpfstoffen vorsieht – gefolgt von Boosteimpfungen alle 6 Wochen für Hühner oder alle 3-4 Wochen für Puten.

Für Hobbyhalter gilt: Bei unbekanntem Immunstatus sollte eine einmalige Impfung mit einem Lebendimpfstoff und nach 4-6 Wochen eine Auffrischung mit einem Totimpfstoff erfolgen. Seit April 2020 dürfen Lebendimpfstoffe sogar an Hobbyhalter abgegeben werden. Totimpfstoffe können gewerblich verwendet werden, wenn sie durch den Tierarzt ausgegeben werden. Das klingt nach viel Verantwortung – aber es ist notwendig, um eine hohe Herdenimmunität aufzubauen.

Tierarzt als Ansprechpartner

In der Praxis ist es wichtig, mit dem Tierarzt zu sprechen, um Unsicherheiten zur Impfung zu klären. Schließlich sollen die Tiere in bester Gesundheit bleiben und weniger Virus ausscheiden. Vorübergehende Wasserentziehungen können tierärztlich indiziert sein, um die Impfung so effektiv wie möglich zu gestalten. Und das Trinkwasser? Das sollte nicht zu warm und frei von Rückständen sein – sonst könnte es die Wirkung des Impfstoffs beeinträchtigen.

Werbung
Hier könnte Ihr Advertorial stehen
Ein Advertorial bietet Unternehmen die Möglichkeit, ihre Botschaft direkt im redaktionellen Umfeld zu platzieren

Die Aufhebung der Schutzmaßnahmen in Elbe-Elster zeigt, wie wichtig präventive Maßnahmen und Impfungen sind. Es bleibt zu hoffen, dass die Geflügelhalter in der Region die Impfvorgaben ernst nehmen und regelmäßig mit ihren Tieren zum Tierarzt gehen. Schließlich geht es nicht nur um das Wohl der eigenen Tiere, sondern auch um die Gesundheit der gesamten Geflügelpopulation.

Für weitere Informationen und Details über Newcastle Disease und die entsprechenden Impfungen kann die Website von Fokus Tierwohl besucht werden.

Neues Design, maximale Performance: Wie gefällt Ihnen unsere neue Website?

Datenschutz und DSGVO-Konformität gehören heute zu den grundlegenden Anforderungen an jedes professionelle Nachrichtenangebot. Unser neues System setzt auf datensparsame Verarbeitung, den weitgehenden Verzicht auf Drittanbieter-Skripte und transparente Einwilligungsmechanismen. Die DSGVO-sichere technische Basis wurde von Daniel Wom und VeloCore geschaffen.