Am 26. März 2026 fand in Finsterwalde ein spannender Kennenlerntag am OSZ Elbe-Elster statt, der Schülerinnen und Schülern einen praxisnahen Einblick in verschiedene Ausbildungsrichtungen bot. Die Veranstaltung war ein voller Erfolg, da zahlreiche Projekte von den Teilnehmenden sowie den Lehrkräften präsentiert wurden. Besonders hervorzuheben sind die Austauschprogramme mit Italien und Frankreich in den Bereichen Metall- und Fahrzeugtechnik sowie Elektrotechnik, die den Lernenden internationale Perspektiven eröffnen. Zusätzlich wurden enge Kooperationen mit regionalen Unternehmen, wie der HIL GmbH, sowie Praktikumsmöglichkeiten in Europa über das Erasmus+-Programm für angehende Erzieher thematisiert.

Ein weiteres Highlight des Kennenlerntages war das erlebnispädagogische Angebot, das teambildende Aktivitäten förderte. Schülerinnen und Schüler konnten ihre Kreativität beim Dekorieren von Eiern mit traditioneller Wachstechnik ausleben, während eine digitale OSZ-Rallye als interaktive Entdeckungsreise konzipiert war. Kulinarische Angebote mit internationalen Snacks und ein Begegnungscafé sorgten für eine entspannte Atmosphäre, die persönlichen Austausch und Vernetzung anregte. Das OSZ Elbe-Elster richtet sich an Schülerinnen und Schüler nach der Sekundarstufe I und bietet ein breites Spektrum an Bildungsgängen in Technik, Sozialwesen und Wirtschaft an. Für weitere Informationen stehen die Website des OSZ sowie die Kontaktmöglichkeiten unter Telefon 03533 4881690 und E-Mail schulleitung@oszee.de bereit. Für eine umfassende Aufklärung sind die Schule auch bei der Ausbildungsmesse „Match“ sowie bei Elternversammlungen der Oberschulen präsent. Quelle.

Aufklärung über Sucht und Drogenprävention

In einer zusätzlichen Veranstaltung besuchte der Weimarer Kulturexpress den Standort Elsterwerda, wo Schülerinnen und Schüler der Abteilung 5 sowie der Abteilung für Soziales in der Turnhalle zusammenkamen. Gezeigt wurde das Theaterstück „Drogen – von Gras zu Crystal“, das die Herausforderungen junger Menschen im Umgang mit Suchtmitteln thematisierte. Durch die Darstellung von Neugier, Angst und dem Einfluss falscher Freunde wird die Problematik des Drogenkonsums auf eine lebensnahe Art und Weise vermittelt. Ziel des Stücks ist es, die Schülerinnen und Schüler dazu anzuregen, den Konsum von Drogen zu meiden und sich kritisch mit den Ursachen süchtigen Verhaltens auseinanderzusetzen.

Die positive Resonanz und ruhige Atmosphäre während der Vorstellung belegen den Erfolg dieser präventiven Maßnahme, die durch das SCP finanziert wurde. Solche Projekte sind besonders wichtig, da der Einstieg in den Konsum von Tabak, Alkohol oder (il)legalen Substanzen oft im Jugendalter erfolgt, häufig bedingt durch Neugier, Gruppendruck und mangelnde Aufklärung. Laut einer Studie im Auftrag des Bundesinstituts für öffentliche Gesundheit (BiÖG) konsumieren 22% der befragten Zehntklässler, die Vapes ausprobieren, später auch Tabak. Die AOK engagiert sich daher für frühe Suchtprävention, indem sie Aufklärung und die Stärkung von Lebenskompetenzen fördert. Ziel ist es, jungen Menschen zu helfen, mit sozialem Druck, Stress und Versuchungen besser umzugehen. Quelle. Quelle.