Heute ist der 9.07.2026 und in der Gesamtschule Spree-Neiße in Kolkwitz weht ein neuer Wind! Die Schule, die im Mai 2024 eröffnet wurde, hat sich in kurzer Zeit zu einem wichtigen Bildungsort in der Region entwickelt. Rund 500 Schülerinnen und Schüler besuchen derzeit die Einrichtung, die bisher nur die Sekundarstufe I (Klassenstufen 7 bis 10) angeboten hat. Nun steht ein bedeutender Schritt bevor: Ab dem Schuljahr 2026/2027 wird die Gesamtschule erstmals eine gymnasiale Oberstufe einführen. Das bedeutet, dass die Schülerinnen und Schüler bis zur 13. Klasse in ihrer gewohnten Umgebung bleiben können, um das Abitur abzulegen.

Mit 47 Anmeldungen für die Jahrgangsstufe 11 hat der Landkreis Spree-Neiße die Erwartungen übertroffen – ein positives Signal, das auch Landrat Martin Heusler erfreut zur Kenntnis nahm. Die neue Oberstufe wird für die Schüler nicht nur eine Möglichkeit sein, ihre akademische Laufbahn fortzusetzen, sondern auch eine wertvolle Perspektive für die Lausitzer Wirtschaft und das regionale Handwerk bieten. Die Schule sieht sich in der Verantwortung, ihren Schülerinnen und Schülern die bestmögliche Berufsorientierung zu bieten.

Ein breites Fächerangebot und praxisnahe Ausbildung

Die Gesamtschule Spree-Neiße plant, eine umfassende gymnasiale Oberstufe anzubieten, die Leistungskurse in Fächern wie Mathematik, Englisch, Deutsch, Biologie, Physik, Geschichte, Politische Bildung und Geographie umfasst. Darüber hinaus soll es Grundkurse in allen Leistungskursfächern sowie in Technik, Kunst, Musik, Sport, Spanisch, Russisch und Latein geben. Das klingt doch nach einer tollen Auswahl, oder? Die Schule legt großen Wert auf eine hervorragende Berufsorientierung, die bereits in den Jahrgängen 7 bis 9 durch Praktika und berufsorientierende Veranstaltungen wie den „Zukunftstag“ und die „Potentialanalyse“ gefördert wird.

In diesem Zusammenhang ist das Konzept des „Praxislernen in Werkstätten“ besonders spannend. Hier können die Schüler praktische Erfahrungen sammeln, die sie auf die Berufswelt vorbereiten. Ein Wochentag pro Schulhalbjahr in einem Betrieb und ein zweiwöchiges Betriebspraktikum nach den Sommerferien runden das Angebot ab. Das sind nicht nur trockene Theorie-Stunden, sondern echte Einblicke in die Arbeitswelt – das ist wichtig, besonders in Zeiten, in denen die Nachfrage nach Fachkräften stetig steigt.

Ein Ort des Lernens und der Gemeinschaft

Die Gesamtschule Spree-Neiße ist mehr als nur ein Lernort. Hier wird auch die Gemeinschaft großgeschrieben. Zu Beginn von Klasse 7 gibt es eine intensive Kennlernphase, die mit einer zweitägigen Kennlernfahrt beginnt. Auch die Unterrichtsmethoden sind abwechslungsreich: Abwechselnde Sozialformen, Gruppentische und selbstständiges Lernen stehen auf dem Plan. Ein Lernzeitband für fächerübergreifenden Unterricht und Sprachförderung sorgt dafür, dass die Schüler individuell gefördert werden. Und nicht zu vergessen: Die Elternschaft, der Landkreis und lokale Unternehmen unterstützen die Schule tatkräftig – das stärkt den Zusammenhalt.

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In Deutschland gibt es eine Vielzahl von Schulen, und die Gesamtschule Spree-Neiße reiht sich in eine Bildungslandschaft ein, die stetig im Wandel ist. Die Zahlen sprechen für sich: Laut dem Statistischen Bundesamt sind die Einschulungszahlen und Bildungsabschlüsse in Deutschland gut dokumentiert. Die Entwicklung des Bildungsstands ist entscheidend, um die Schülerinnen und Schüler bestmöglich auf die Herausforderungen des Lebens vorzubereiten. In Zeiten, in denen der Fachkräftemangel immer präsenter wird, ist es umso wichtiger, dass Schulen wie die in Kolkwitz nicht nur Wissen vermitteln, sondern auch Schlüsselkompetenzen für die Zukunft.

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