In Bremen-Gröpelingen, einem Stadtteil, der eigentlich für seinen Charme bekannt ist, haben sich in den letzten Tagen besorgniserregende Vorfälle ereignet. Am Montagvormittag wurde eine 70-jährige Seniorin in ihrer Wohnung bestohlen. Um 10.45 Uhr klingelten die Täter an der Tür und gaben vor, Handwerker zu sein, die angeblich die Wasserleitungen wegen eines Wasserschadens an der Sottrumer Straße überprüfen müssten. Während einer der Männer die Seniorin im Badezimmer ablenkte, durchsuchte der andere das Schlafzimmer und entwendete Schmuckschatullen, Goldschmuck und eine Vielzahl von Armbanduhren. Nach dem Diebstahl täuschten sie einen Notfall im Keller vor und flohen. Es ist einfach erschreckend, wie dreist solche Täter vorgehen können. Die Polizei bittet um Hinweise zu den Männern, deren Beschreibung wie folgt lautet: Der erste Mann ist etwa 30-35 Jahre alt, 1,70-1,80 Meter groß, hat kurze braune Haare und helle bis blasse Haut. Er trug eine Arbeitsweste, Jeans und ein blaues T-Shirt. Der zweite Mann, etwa 40 Jahre alt, war 1,75-1,85 Meter groß, hatte einen dunklen Teint, dunkelbraune bis schwarze Haare, einen Bart und trug ebenfalls eine Arbeitsweste, Jeans, eine Cap und ein gelbes T-Shirt. Hinweise können an den Kriminaldauerdienst der Polizei Bremen unter 0421 362-3888 gegeben werden. Mehr dazu hier.

Einbrüche in Seniorenresidenz

Die Situation in Bremen-Gröpelingen wird nicht besser. In der Nacht von Freitag auf Samstag kam es zu mehreren Einbrüchen in eine Seniorenresidenz. Dort wurden zwei Bewohnerinnen verletzt. Am Freitagmorgen bemerkte eine 65-jährige Frau einen unbekannten Mann in ihrem Zimmer, der ihre Handtasche stahl und durch das Fenster flüchtete. Es ist unfassbar, wie solche Täter in die Privatsphäre älterer Menschen eindringen können. In der darauffolgenden Nacht drang ein Einbrecher in weitere Zimmer ein, stahl Geldbörsen einer 87-jährigen und ein Smartphone einer 77-jährigen Bewohnerin. Eine 60-jährige Frau überraschte den Täter und wurde dabei zurückgestoßen, was zu Verletzungen führte. Am Sonntagabend drang der Einbrecher erneut in das Schlafzimmer einer 65-jährigen Bewohnerin ein, die ebenfalls verletzt wurde, als der Täter flüchtete.

Die Polizei intensiviert nun die Ermittlungen und versucht herauszufinden, ob alle Vorfälle von demselben Täter oder mehreren Personen begangen wurden. Die Beschreibung des Einbrechers ist wie folgt: Er ist etwa 20 bis 30 Jahre alt, etwa 180 cm groß, hat kurze dunkle Haare, einen Drei-Tage-Bart und eine ungepflegte Erscheinung. Er trug eine schwarze lange Hose und einen dunklen Pullover mit roten Zahlen und sprach deutsch mit ausländischem Akzent. Auch hier wiederholt sich der Aufruf an die Bevölkerung, Hinweise zu geben, und zwar ebenfalls über den Kriminaldauerdienst unter 0421 362-3888.

Es ist wirklich traurig zu sehen, wie das Sicherheitsgefühl in unserer Nachbarschaft leidet. Die älteren Menschen, die doch meist auf ihre eigenen vier Wände angewiesen sind, werden zu Opfern von skrupellosen Verbrechern. Die Polizei hat alle Hände voll zu tun, um die Sicherheit wiederherzustellen und die Täter zu fassen, aber es bleibt zu hoffen, dass die Gemeinschaft zusammenhält und aufmerksam bleibt.

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