In der letzten Zeit hat sich im Landkreis Osterholz einiges getan – und das ist nicht nur der frühlingshaften Blütenpracht geschuldet. Die niedersächsische Bingo-Umweltstiftung hat im vergangenen Jahr elf Projekte mit bemerkenswerten fast 122.000 Euro gefördert. Da fragt man sich doch: Was steckt dahinter? Nun, die Stiftung hat es sich zur Aufgabe gemacht, das Umweltbewusstsein zu stärken und Projekte in den Bereichen Naturschutz, Denkmalpflege und Entwicklungszusammenarbeit zu unterstützen. Ein echter Lichtblick, oder?

Besonders ins Auge fällt die großzügige Förderung von 60.000 Euro für die Neueinrichtung des sanierten Findorffhauses in Osterholz-Scharmbeck, die den größten Teil des Förderbetrags ausmachte. Das Norddeutsche Vogelmuseum und die Osterholzer Museumsanlage, die sich um diese Einrichtung kümmert, dürften sich darüber mehr als freuen!

Vielfältige Projekte profitieren

Aber das ist noch lange nicht alles! Die Heinrich-Vogeler-Stiftung freut sich über 30.000 Euro für die Reetdach-Sanierung von Haus Tulipan auf dem Schluh-Gelände. Auch die Biologische Station Osterholz bekam fast 14.000 Euro für ein spannendes Umweltbildungsprojekt, das sich mit den 17 Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen beschäftigt – ein Konzept, das unter dem Namen „Goals in the box – Mit 17 Zielen um die Welt“ läuft.

Die Gemeindejugendfeuerwehr Worpswede erhielt knapp 5800 Euro, um bunte Nisthilfen für Vögel und Hummeln zu schaffen. Das ist doch genau das, was wir brauchen – mehr Farbe und Leben in unseren Gärten! Auch der Grasberger Verein „Rehkitzsuche-Nord“ bekam 4300 Euro für eine Drohne, um seine Ziele zu unterstützen. Wer hätte gedacht, dass Technik und Natur so gut zusammenpassen? Und die Stadtbibliothek Osterholz-Scharmbeck kann sich über eine Plapperkiste im Wert von 3000 Euro freuen, die für Umweltbildung genutzt wird.

Ein Blick in die Zahlen

Im gesamten Niedersachsen wurden im Vorjahr fast 1400 Projekte mit insgesamt 12,3 Millionen Euro unterstützt. Ein beeindruckendes Ergebnis! Die Bingo-Umweltstiftung, die sich aus Glücksspielabgaben und Einnahmen der Bingo-Umweltlotterie finanziert, hat damit das zweitbeste Ergebnis ihrer Geschichte erzielt. Geschäftsführer Karsten Behr hebt hervor, wie engagiert die Menschen in Niedersachsen für Natur und Umwelt aktiv sind. Und das ist nicht nur ein Lippenbekenntnis, sondern wird auch in den Zahlen deutlich.

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Das Spektrum der geförderten Projekte zeigt, dass die Stiftung die unterschiedlichsten Interessen abdeckt: Von praktischen Naturschutzprojekten über Umweltbildung bis hin zur Denkmalpflege. Übrigens, für das Jahr 2026 stehen weiterhin Mittel zur Verfügung, und Interessierte können sich ab sofort um diese bewerben. Die Bingo-Umweltstiftung bietet sogar Unterstützung bei der Antragstellung, was den Zugang zu diesen Fördermitteln erleichtert. Ein echter Gewinn für alle, die sich für den Umweltschutz engagieren wollen!

In der kommenden Woche findet zudem die Woche der Natur vom 13. bis 28. Juni statt. Hier dürfen sich alle auf kostenlose Veranstaltungen freuen, die den Natur- und Umweltschutz in den Mittelpunkt rücken. Ein tolles Angebot, um mehr über die heimische Flora und Fauna zu erfahren und vielleicht selbst aktiv zu werden!

Die Bingo-Umweltstiftung setzt auf Nachhaltigkeit, ehrenamtliches Engagement und Praxisnähe, um Projekte zu fördern, die nicht nur den Menschen, sondern auch der Natur zugutekommen. Es ist schön zu sehen, dass die Menschen in Niedersachsen nicht nur reden, sondern handeln, wenn es um den Schutz unserer Umwelt geht. Umso spannender wird es, welche neuen Projekte 2026 auf uns zukommen werden!