In Burglesum gibt es Grund zur Freude! Der Beirat hat beschlossen, 74.935 Euro in die Unterstützung von Vereinen und Projekten im Stadtteil zu investieren. Das ist eine echt tolle Nachricht für die Bürger:innen, denn so wird nicht nur das lokale Vereinsleben gefördert, sondern auch die Gemeinschaft gestärkt. Zu den geförderten Projekten zählen beispielsweise die Dixielandtage, die mit 6.000 Euro unterstützt werden, und die Burglesumer Kulturtage, für die stolze 6.830 Euro bereitgestellt werden. Diese Veranstaltungen sind echte Highlights im kulturellen Kalender des Stadtteils.
Doch das ist noch nicht alles! Eine Infoveranstaltung mit dem Titel „Blaulichthafen“ erhält 2.760 Euro, und auch die DLRG darf sich über einen Zuschuss für neue Trockentauchanzüge freuen. Besonders erfreulich ist die Förderung des Kinder- und Jugendbeirats Burglesum mit 10.000 Euro, um Projekte für die jüngeren Einwohner zu realisieren. Die Beiratsmitglieder haben die wichtige Aufgabe, sicherzustellen, dass diese Projekte dem Stadtteil und seinen Bürgern zugutekommen. Und das Geld wird nicht das letzte sein: Im zweiten Halbjahr wird erneut Geld verteilt, sodass auch zukünftige Ideen eine Chance bekommen.
Vielfältige Förderungen für die Gemeinschaft
Die Liste der weiteren Förderungen ist beeindruckend. 1.000 Euro für repräsentative Zwecke, 1.500 Euro für die jährliche Fahrt nach Ilsenburg und 2.300 Euro für eine Fahrrad-Service-Station – das alles zeigt, wie breit gefächert das Engagement ist. Die Erneuerung der Duschanlage in der Sporthalle Bördestraße wird mit 4.000 Euro unterstützt, wobei die Gesamtkosten bei 48.640 Euro liegen. Zudem gibt es Gelder für die Neugestaltung der Sportumkleiden an der Grundschule am Mönchshof und für das Projekt „Demokratie unter Feuer“ in der Stadtbibliothek. Auch der Segel-Verein Unterweser erhält 2.500 Euro für einen dringend benötigten Traktor, dessen Wert bei 20.500 Euro liegt. Das zeigt, wie wichtig die Unterstützung von lokalen Vereinen ist.
Das Gremium, das diese Entscheidungen trifft, ist der Burglesumer Beirat. Er setzt sich aus 17 gewählten politischen Vertreter:innen zusammen und kümmert sich um die Belange der Bürger:innen in Burglesum. Die Sitzungen sind öffentlich und laden die Bürger:innen ein, ihre Anliegen direkt einzubringen. Maren Wolter, die Sprecherin des Beirats, betont immer wieder, wie wichtig die Beteiligung der Bevölkerung an diesen Prozessen ist. Die Fachausschüsse zu Themen wie Bau, Verkehr, Bildung und Gesundheit zeigen, dass hier strukturiert gearbeitet wird – und die Termine sowie Tagesordnungen sind online einsehbar.
Engagement für eine lebendige Gemeinschaft
Diese Maßnahmen sind nicht nur einmalige Aktionen, sondern Teil eines größeren Programms zur Förderung von bürgerschaftlichem Engagement. Das Programm „Engagierte Stadt“, das seit 2015 existiert, hat das Ziel, gute Rahmenbedingungen für die Beteiligung der Bürger:innen zu schaffen. Es zeigt, wie wichtig die Zusammenarbeit von gemeinnützigen Organisationen, der öffentlichen Verwaltung und Unternehmen ist, um solidarische Gemeinschaften zu entwickeln. In den letzten Jahren haben sich belastbare Netzwerke gebildet, und die Förderung wird durch die Kooperation von Zivilgesellschaft, Politik und Kommunalverwaltung kontinuierlich verbessert.
Mit der anstehenden vierten Programmphase ab 2024 wird ein stärkerer Fokus auf die Regionalisierung gelegt, um weitere Länderpartner zu gewinnen und die Vernetzung auf regionaler und Landesebene zu fördern. Die Entwicklung dieser Strukturen zeigt, dass das bürgerschaftliche Engagement in Burglesum lebendig ist und auch weiterhin wachsen kann.