Henstedt-Ulzburg (ots)

Drama auf den Straßen von Henstedt-Ulzburg! Am heutigen Samstag fand in unmittelbarer Nähe zum Bürgerhaus der Landesparteitag der Alternative für Deutschland statt. Währenddessen versammelten sich geschätzte 200 Menschen unter dem Motto „Henstedt-Ulzburger Bündnis für Demokratie und Vielfalt“. Von 08:30 Uhr bis 10:00 Uhr hielten die Protestierenden friedlich ihre Stimmen hoch, während zeitgleich bis zu 400 Teilnehmer in der Hamburger Straße zur Kundgebung aufbrachen, die durch die Stadt führte und am Bürgerhaus vorbeizog.

Doch die friedliche Atmosphäre wendete sich schlagartig! Während des lautstarken Aufzugs kam es zu einem erschütternden Vorfall: Eine Gruppe von Versammlungsteilnehmern vermummte sich in der Jahnstraße, und die Polizei sah sich gezwungen, den Umzug kurzzeitig zu stoppen. Hierbei wurden zwei Polizeibeamte tätlich angegriffen! Die Situation eskalierte weiter, als einige Demonstranten versuchten, eine Polizeikette im Bereich der Reumannstraße/Jahnstraße zu durchbrechen. Resultat: 34 Fälle von Landfriedensbruch wurden festgestellt!

Gewaltsame Auseinandersetzungen und Eingriffe der Polizei

Die Polizei musste in dieser angespannten Lage eingreifen und stellte fest, dass einige Teilnehmer mit körperlicher Gewalt gegen die Einsatzkräfte vorgegangen waren. Nach der Abschlusskundgebung um 12:00 Uhr entdeckten die Beamten in Bahnhofsnähe eine Person, die zuvor eine Einsatzkraft mit einer Fahnenstange attackiert hatte. Glücklicherweise trug der Beamte einen Helm, der ihn vor Verletzungen schützte.

Insgesamt hat die Polizei 38 Strafverfahren eingeleitet, darunter vier tätliche Angriffe auf Vollstreckungsbeamte. Zudem erhielten zahlreiche Personen Platzverweise, während die Ordnungshüter gleichzeitig die Versammlungsfreiheit aufrechterhalten wollten, obwohl die Geschehnisse nicht ohne Störungen blieben. Henstedt-Ulzburg blieb somit nicht nur Schauplatz von friedlichem Protest, sondern auch von intensiven Auseinandersetzungen, die die Gemüter erhitzten!