München – Die CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag hat kürzlich einen dringenden Antrag formuliert, der sich vehement für die Interessen der bayerischen Landwirtschaft stark macht. Angesichts der aktuellen geopolitischen und wirtschaftlichen Herausforderungen fordert die Fraktion spürbare Entlastungen für die Landwirte sowie eine gerechte Verteilung der Fördergelder, die sich am Leistungsprinzip orientieren. Auch die Ernährungssicherheit steht im Mittelpunkt der Forderungen, die in einem kommenden Plenum am Mittwoch zur Abstimmung stehen sollen.

Fraktionsvorsitzender Klaus Holetschek unterstreicht die Bedeutung der heimischen Landwirtschaft und hebt hervor, dass die bayerischen Landwirte täglich mit hochwertigen und gesunden Lebensmitteln versorgen, und das zu erschwinglichen Preisen. „Die Bäuerinnen und Bauern sind das Rückgrat der Wertschöpfung im ländlichen Raum“, erklärt Holetschek und betont den nachhaltigen Beitrag zur Erhaltung der Kulturlandschaft. Er kritisiert die wirkungslosen Maßnahmen der Ampelkoalition, die nach seiner Meinung vor allem städtische Bedürfnisse bedienen und die Leistungen der Landwirte ignorieren. So führt die Streichung der Agrardiesel-Rückvergütung laut Holetschek zu einer enormen finanziellen Belastung von fast 500 Millionen Euro für die Landwirte.

Forderungen an die Politik

Zusätzlich zu Holetscheks Ansprüchen äußert sich auch Petra Högl, die Vorsitzende des Arbeitskreises Ernährung, Landwirtschaft, Forsten und Tourismus, zu den bestehenden Herausforderungen. Sie betont, dass die Leistungen der Landwirtinnen und Landwirte in der Gesellschaft mehr Wertschätzung erhalten müssen. „Vorgaben zur Bewirtschaftung sollten praxisgerecht und umsetzbar sein“, betont Högl und sieht noch erheblichen Verbesserungsbedarf sowohl auf europäischer als auch auf Bundesebene. Die Bestrebungen, dass nur sozial bedürftige Landwirte Fördergelder erhalten sollen, lehnt sie entschieden ab.

Högl fordert, dass die Fördergelder an die Leistung und Qualität gekoppelt werden, da die bayerischen Landwirte in dieser Hinsicht europaweit führend sind. Zudem spricht sie sich für die Unterstützung von kleinstrukturierten Familienbetrieben und Junglandwirten aus, um diese vitalen Strukturen in der Landwirtschaft zu stärken.

Abschließend thematisiert Högl die drängenden Fragen der Ernährungssicherheit, die besonders in Zeiten globaler Getreideknappheit von enormer Bedeutung sind. Sie fordert die Aufhebung der Pflicht zur obligatorischen Flächenstilllegung, um die Produktion und damit die Verfügbarkeit von Lebensmitteln zu sichern. „Wir müssen die Agrarpolitik so gestalten, dass sie die tatsächlichen Bedürfnisse der Bevölkerung und der Landwirtschaft reflektiert“, fasst sie zusammen.

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Die CSU-Fraktion setzt mit diesem Antrag ein klares Zeichen für die bayerische Landwirtschaft und deren essentielle Rolle in der Gesellschaft, und die bevorstehende Entscheidung im Landtag wird mit Spannung erwartet, da sie erhebliche Auswirkungen auf die zukünftige Agrarpolitik haben könnte. Die politischen Vertreter in Berlin und Brüssel sind nun gefordert, den Forderungen Rechnung zu tragen und die notwendigen Maßnahmen einzuleiten, um die bayerischen Landwirte besser zu unterstützen und die Herausforderungen der Zukunft gemeinsam anzugehen. Für detaillierte Informationen zu diesem Thema kann auf den Bericht auf www.presseportal.de verwiesen werden.