In Jenfeld, einem Stadtteil von Wandsbek, wird seit 2019 im Rahmen der Integrierten Stadtteilentwicklung RISE an der Verbesserung der Wegeverbindungen gearbeitet. Das Bezirksamt Wandsbek hat ein Fußverkehrskonzept entwickelt, das als Planungshilfe für Sanierungen, Neubau- oder Umbaumaßnahmen am Wegenetz dient. Ziel ist es, das Gehen in Jenfeld nicht nur attraktiver, sondern auch sicherer zu gestalten. Die Grundlage für das Konzept bildete eine umfassende Bestandsaufnahme des bestehenden Wegenetzes, die sowohl Mängel als auch Potenziale identifizierte. Dabei wurden die Anwohnerinnen und Anwohner sowohl vor Ort als auch digital befragt, um ihre Bedürfnisse und Anregungen in die Planung einzubeziehen.

Auf Basis der gesammelten Ergebnisse wurden Teilgebiete mit besonderem Handlungsbedarf festgelegt. In diesen Bereichen sollen nun schrittweise verschiedene Maßnahmen geplant und umgesetzt werden. Die Erkenntnisse und Projektansätze aus dem RISE-Fördergebiet fließen dabei direkt in die Umsetzung des Fußverkehrskonzepts ein. Die Öffentlichkeitsbeteiligung ist bereits abgeschlossen; die gemeldeten Hinweise wurden in die Erarbeitung des Konzepts integriert oder an die zuständigen Fachbereiche weitergeleitet. Weitere Informationen zu den Zielen und Maßnahmen des RISE-Programms sind auf der offiziellen Webseite zu finden, die sich mit diesen Themen beschäftigt (hier).

Förderung durch RISE

Das RISE-Programm, das die Programme der Städtebauförderung zusammenfasst, umfasst insgesamt 26 Fördergebiete in Hamburg. Es verfolgt das Ziel, lebendige und stabile Quartiere mit gutem sozialen Zusammenhalt zu fördern. Im Mittelpunkt stehen investive Maßnahmen, die unter anderem die Klimaanpassung, den Klimaschutz sowie die Schaffung von grüner und blauer Infrastruktur unterstützen. Die geförderten Maßnahmen reichen von der Vernetzung und Erweiterung von Grün- und Freiflächen bis hin zur barrierefreien Gestaltung von öffentlich zugänglichen Bereichen.

Besonders hervorzuheben ist auch die Bedeutung der Daseinsvorsorge, die durch die Anpassung der sozialen Infrastruktur gesichert werden soll. Die Antragsberechtigten sind Kommunen, kommunale Unternehmen sowie soziale Einrichtungen und Verbände. Diese erhalten Zuschüsse zur Umsetzung der Maßnahmen, was die Entwicklung und Verbesserung von Stadtteilen wie Jenfeld erheblich vorantreibt. Weitere Details zu den Fördermöglichkeiten sind auf der Webseite des Zentrums für Klimaanpassung verfügbar (hier).

Ein Blick in die Zukunft

Die Maßnahmen zur Verbesserung der Wegeverbindungen in Jenfeld sind Teil eines größeren Plans, der die Lebensqualität der Anwohner steigern soll. Mit dem Fokus auf Sicherheit, Attraktivität und Umweltgerechtigkeit wird hier ein nachhaltiger Ansatz verfolgt, der auch die Herausforderungen des Klimawandels berücksichtigt. Die Integration der Anwohnerstimmen in die Planung zeigt zudem, wie wichtig es ist, die Bevölkerung aktiv in die Entwicklung ihres Wohnumfeldes einzubeziehen. So kann Jenfeld nicht nur ein lebenswerter Ort bleiben, sondern sich auch zu einem Vorbild für andere Stadtteile entwickeln.

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