Im Stadtteil Eimsbüttel in Hamburg tut sich gerade einiges in Sachen soziale Infrastruktur. Die Entwicklung des „Sozialen Leitbilds Eimsbüttel 2040“ ist eine spannende Initiative, die im Rahmen der Arbeitsgruppe Bezirksentwicklungsplanung (BEP-AG) ins Leben gerufen wurde. Die wesentlichen Ziele? Eine Stärkung der sozialen Infrastruktur und die Förderung des Zusammenlebens in den verschiedenen Stadtteilen und Quartieren. Das klingt doch nach einer echten Chance für die lokale Gemeinschaft!

Das „Soziale Leitbild“ bietet zusammen mit dem „Räumlichen Leitbild“ einen Handlungs- und Orientierungsrahmen für die integrierte Entwicklung der Stadtteile. Die Notwendigkeit für ein solches Leitbild wird durch die sich verändernden Anforderungen an die soziale Infrastruktur deutlich, die durch demografische Entwicklungen, gesellschaftliche Trends und neue Herausforderungen geprägt sind. Es ist klar, dass hier eine integrierte, nachhaltige und strategische Planung nötig ist, um die Lebensqualität aller Bürger:innen im Bezirk langfristig zu sichern.

Interdisziplinäre Zusammenarbeit und Bürgerbeteiligung

Die Arbeitsweise des Projekts setzt auf eine interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen Fachämtern und Dezernaten. Dabei wird nicht nur das vorherrschende Bild bestehender Strukturen systematisch analysiert, sondern auch zukünftige Herausforderungen werden in den Blick genommen. Besonders spannend ist die aktive Beteiligung von Erwachsenen sowie Kindern und Jugendlichen in der Zielentwicklung. So wird die Zukunft der Stadtteile nicht nur von oben herab geplant, sondern es wird ein echtes Mitspracherecht geschaffen.

Ein wichtiger Aspekt dieser Initiative ist die Öffentlichkeitsbeteiligung, die insbesondere von Kindern und Jugendlichen stark gefördert wird. Das Ziel ist klar: Die zukünftige Entwicklung im sozialen Bereich soll in den kommenden Jahren konkretisiert werden, und die Stimmen der Jüngeren sind dabei unerlässlich. Wer weiß, vielleicht kommen dabei ja ganz neue, kreative Ideen auf den Tisch!

Wachstum und Entwicklung bis 2040

Doch das ist noch nicht alles! Eimsbüttel ist ein dicht besiedelter Bezirk, der weiter wächst. Jährlich sollen etwa 1.050 neue Wohneinheiten genehmigt werden, was bis 2040 insgesamt ca. 25.000 Wohneinheiten bedeutet. Das bringt natürlich die Notwendigkeit mit sich, Flächen für Wohnraum sowie technische, soziale und grüne Infrastruktur bereitzustellen. Hier kommt die Strategie der „doppelten Innenentwicklung“ ins Spiel, die darauf abzielt, bestehende Potenziale optimal zu nutzen.

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Das Ziel dieser städtebaulichen Entwicklung bis 2040 ist sowohl qualitativ als auch quantitativ. Die Bezirksentwicklungsplanung (BEP) wird dabei mit dem Räumlichen Leitbild 2040 untersetzt und soll langfristige Orientierung für die Entwicklung des Bezirks bieten. Die Herausforderungen, die Wachstum der Stadt und die Veränderung der Stadtgesellschaft mit sich bringen, sind nicht zu unterschätzen. Es ist also alles andere als ein Selbstläufer!

Ein Prozess im Wandel

Der gesamte Prozess, der bereits im Sommer 2016 mit verschiedenen Fachworkshops und Bürgerbeteiligung begann, ist als stetiger Prozess zu verstehen. Erkenntnisse aus Teilräumen werden integriert, und es gibt regelmäßige Bürgerdialoge, wie zum Beispiel „Eimsbüttel 2040 – weiter wachsen, aber wie?“, bei dem Meinungen eingeholt werden. Online-Beteiligung und Workshops an Schulen garantieren, dass auch die jüngeren Bevölkerungsgruppen einbezogen werden, was ich persönlich richtig klasse finde.

Zusätzlich wurden vier übergeordnete Ziele formuliert, die die Entwicklung in Eimsbüttel prägen sollen: Qualitätsvolle Grünflächen, lebendige Kerne, neue Schnellbahnen und attraktive Magistralen. Diese Ziele sollen durch sieben Handlungsfelder erreicht werden, die von profilierter Landschaft über starke Kerne bis hin zu lebendigen Quartieren reichen. Eimsbüttel 2040 wird somit als Grundlage für Stadtentwicklung und politische Entscheidungen dienen. Es bleibt spannend zu beobachten, wie sich dieser Prozess weiter entfaltet und welche Ideen und Vorschläge aus der Bevölkerung aufkommen werden.

Wenn man durch die Straßen von Eimsbüttel schlendert und die Veränderungen sieht, spürt man etwas Aufbruchsstimmung. Die Idee, den Bezirk gemeinsam zu gestalten und auf die Bedürfnisse der Bürger:innen einzugehen, könnte tatsächlich einen positiven Wandel mit sich bringen. Eins ist sicher: Eimsbüttel hat noch viel vor sich!