In Hamburg-Nord tut sich was – und zwar ganz im Zeichen des Klimaschutzes! Ein neues Netzwerk hat sich gegründet, das sich der Sichtbarmachung des Engagements für Klimaschutz und Nachhaltigkeit im Bezirk widmet. Ziel ist es, lokale Akteur:innen zu stärken und konkrete Projekte für klimaresiliente Stadtteile zu realisieren. Das klingt doch nach einer frischen Brise, oder? Die Gründungsmitglieder sind ein bunter Mix aus Bildungseinrichtungen, Kirchen, Kulturhäusern und Umweltverbänden. Dazu zählen unter anderem die Berufliche Schule Holz Farbe Textil, das BNE Masterplan (Hamburger Klimaschutzstiftung) und der BUND Hamburg. Auch das ella Kulturhaus Langenhorn und die Evangelisch-lutherischen Kirchengemeinden sind mit von der Partie.

Veranstaltungen wie Filmabende, Kleidertauschbörsen und Urban Gardening sind nur einige der Aktivitäten, die das Netzwerk plant. Diese Maßnahmen sollen den Klimaschutz erlebbar machen. Koordiniert wird alles vom Klimaschutzmanagement des Bezirksamtes Hamburg-Nord. Und das Beste: Die Mitglieder arbeiten verbindlich in mindestens einem Handlungsfeld, sei es Klimagerechtigkeit oder nachhaltige Mobilität. Interessierte Organisationen können sich direkt an das Netzwerkmanagement im Bezirksamt wenden (E-Mail: klimaschutz@hamburg-nord.hamburg.de). Wer mehr über das Klimanetz Hamburg-Nord erfahren möchte, findet weitere Informationen auf der offiziellen Seite hier.

Gewerbepark Hamburg-Nord auf Klimakurs

Doch das ist nicht alles! Der Gewerbepark Hamburg-Nord wird ebenfalls zum klimafreundlichsten Gewerbegebiet im Norden Hamburgs umgebaut. Hier gibt es ein enormes Potenzial zur Einsparung von Treibhausgas-Emissionen. Durch Maßnahmen wie die energetische Aufwertung von Gebäuden und die lokale Erzeugung von erneuerbarem Strom und Wärme wird an einem nachhaltigen Konzept gearbeitet. Die Zusammenarbeit zwischen der bezirklichen Wirtschaftsförderung, dem Klimaschutzmanagement und den Unternehmen des Gewerbeparks ist dabei entscheidend.

Im Herbst 2022 wurde das Netzwerk „Gewerbepark Hamburg-Nord – Gemeinsam auf Klimakurs“ ins Leben gerufen. Über 20 Unternehmen sind seit der Auftaktveranstaltung im Dezember 2021 dem Netzwerk beigetreten. Regelmäßige Treffen fördern den Austausch über Klimaschutzprojekte – ganz im Sinne eines „Bottom-up“-Ansatzes. Themen wie Finanzierungs- und Fördermöglichkeiten stehen auf der Agenda, unterstützt von Fachleuten. Ein besonderer Fokus liegt auch auf nachhaltigen Mobilitätskonzepten, um die Standortqualität zu verbessern. So plant das Bezirksamt eine Beratungskampagne zur Photovoltaik im Frühjahr 2023. Hier wird echt Hand angelegt, um die Energiewende voranzutreiben!

Über den Tellerrand hinaus

Die Bemühungen in Hamburg-Nord sind Teil eines größeren Trends, der sich auch in anderen Städten zeigt. In Frankfurt am Main beispielsweise engagieren sich viele private Initiativen, Non-Profit-Organisationen und Vereine für den Klimaschutz. Dort gibt es zum Beispiel die Frankfurter Bürgerenergie-Genossenschaft, die Projekte im Bereich erneuerbarer Energien plant. Aber auch die Umwandlung versiegelter Flächen in grüne Stadtlandschaften wird aktiv angepackt. Solche Initiativen zeigen, dass Klimaschutz nicht nur ein Thema für große Städte ist, sondern überall angepackt werden kann.

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Es bleibt spannend, wie sich diese Entwicklungen in Hamburg-Nord und darüber hinaus weiter entfalten werden. Klar ist: Der Klimaschutz ist ein Thema, das uns alle betrifft, und gemeinsam können wir Großes erreichen! Vielleicht wird Hamburg bald das Vorbild für andere Städte im Klimaschutz? Wer weiß das schon? Aber eines ist sicher – es wird nicht langweilig!

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