Heute ist der 2.06.2026 und die Feuerwehr Wiesbaden hat in letzter Zeit viel zu tun. Besonders in den warmen Monaten, wenn die Temperaturen steigen, erreichen sie vermehrt Anfragen zur Befüllung von privaten Pools. Man könnte meinen, dass die Feuerwehr in dieser Hinsicht zur Hilfe bereitsteht, aber das Gegenteil ist der Fall. Die Feuerwehr Wiesbaden weist freundlich darauf hin, dass sie keinen Pool-Befüllungsservice anbietet und auch keine Schläuche für private Zwecke verleiht. Ihr Hauptfokus liegt auf Bränden, Rettungsdiensten und technischen Hilfeleistungen – also auf den wirklich wichtigen Notfällen. Wer also denkt, die Feuerwehr könnte schnell mal den eigenen Pool füllen, wird enttäuscht sein.

Die Feuerwehr macht es ganz klar: Bürger werden gebeten, von Anfragen zur Poolbefüllung abzusehen. Stattdessen empfiehlt sie, den örtlichen Energieversorger zu kontaktieren. Dort kann man entsprechendes Equipment gegen Gebühr mieten. Eine gute Lösung, besonders wenn man bedenkt, dass die Feuerwehr mit ihren Einsatzfahrzeugen für die wirklich dringenden Fälle ausgestattet ist. Wer mehr über die aktuellen Anfragen und die Arbeit der Feuerwehr erfahren möchte, kann sich gerne hier informieren.

Wasser für den Pool – aber wie?

Die Sommerhitze bringt nicht nur Freude, sondern auch die Frage mit sich: Wie füllt man den Pool am besten? Die Feuerwehr Wiesbaden hat dazu einige wichtige Informationen. Beispielsweise kann die Befüllung durch die Feuerwehr in der Regel kostenpflichtig und genehmigungspflichtig sein. Die Genehmigung hängt vom Aufwand und der jeweiligen Feuerwehr ab. Und es gilt: Bei Notlagen, wie etwa ausgetrockneten Brunnen, hat die Feuerwehr Vorrang. Wer also auf die Idee kommt, einfach mal anzufragen, sollte sich bewusst sein, dass dies nicht immer eine schnelle Lösung ist.

Ein Pool kann mit Leitungswasser gefüllt werden, das meistens den idealen pH-Wert hat. Aber auch hier gilt: Wasser aus dem öffentlichen Versorgungsnetz muss bezahlt werden. Die Kosten liegen im Durchschnitt bei etwa 3,73 Euro pro Kubikmeter, was für einen 30-Kubikmeter-Pool schnell mal um die 111,90 Euro ausmacht. Eigentlich ganz schön viel, oder? Zudem ist die Nutzung von Wasserhydranten, Flüssen oder Seen zur Poolbefüllung in Deutschland verboten – ein weiteres Hindernis, das Poolbesitzer bedenken sollten.

Tipps für einen angenehmen Sommer

Die Feuerwehr bittet die Bürger zudem, auf die Sicherheit zu achten. Das Schwimmen im Pool während der Betriebszeiten der Pumpe sollte vermieden werden. Und auch der Umgang mit Chemikalien wie Chlor ist nicht zu unterschätzen. Harnstoff im Poolwasser kann mit Chlor reagieren und Atemwegserkrankungen verursachen. Wer also nach einem langen, heißen Tag in den Pool springen möchte, sollte sich über die richtige Pflege und Sicherheit im Klaren sein.

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Das alles mag zwar etwas kompliziert wirken, aber mit ein paar grundlegenden Informationen und der richtigen Planung kann der Sommer doch richtig entspannt werden. Wer auf die Hinweise der Feuerwehr achtet und sich gut vorbereitet, wird sicherlich einen angenehmen Sommer genießen können. Und vielleicht überlegt man sich beim nächsten Mal, wenn die Hitze drückt, besser gleich eine andere Lösung für die Poolbefüllung!