Einschränkungen im Nahverkehr durch Bauarbeiten in Fulda ab dem 10. Juli 2026
Heute ist der 10.07.2026 und in Fulda spüren die Reisenden bereits die ersten Auswirkungen der angekündigten Bauarbeiten. Ab Samstag, dem 10. Juli, wird der Regionalzug- und RegioTramverkehr im Gebiet des Nordhessischen Verkehrsverbundes (NVV) stark eingeschränkt. Die Ursache? Eine umfangreiche Generalsanierung der rechten Rheinstrecke und Bauarbeiten im Knoten Fulda ziehen massive Änderungen nach sich. Diese werden bis zum 11. Dezember dieses Jahres andauern, wobei einige Maßnahmen bereits am 27. Juli enden. Mehr Informationen dazu gibt es hier.
Besonders betroffen sind die Linien RE5 und RB5, die in den Hauptverkehrszeiten nur eingeschränkt fahren. Der RE5 wird zwischen dem 11. Juli und 11. Dezember nur in den Hauptverkehrszeiten verkehren und hat zusätzliche Halte zwischen Melsungen und Baunatal-Guntershausen. Wer zwischen Fulda und Bad Hersfeld oder Bebra reisen will, muss sich vom 14. bis 27. Juli auf komplette Fahrtausfälle einstellen. Ähnlich sieht es bei der RB5 aus, die bis zum 11. Dezember zusätzlich in Körle und Melsungen-Röhrenfurth hält, aber auch hier fallen unter der Woche zwischen Fulda und Hünfeld einige Fahrten aus.
Einschränkungen und Umleitungen
Die RB38 wird bis zum 27. Juli einige Fahrten zwischen Wabern und Kassel nicht durchführen können. Auch die RB41 ist betroffen: Züge, die in Kirchhain beginnen und enden, fallen werktags bis zum 27. Juli aus. Interessanterweise bleibt der Abschnitt Treysa–Gießen von diesen Einschränkungen unberührt. Die RB97 hat es noch härter getroffen: Hier entfallen bis zum 27. Juli die Fahrten zwischen Cölbe und Marburg, während einige Fahrten in der Hauptverkehrszeit lediglich bis Marburg fahren.
Die RegioTramlinie RT5 wird bis zum 11. Dezember zwischen Melsungen und Kassel nur im Stundentakt unterwegs sein. Eine zusätzliche Herausforderung stellen die Umleitungen des Fern- und Güterverkehrs dar, die insbesondere zwischen dem 14. und 27. Juli die Main-Weser-Bahn stark belasten werden. Reisende müssen sich auf verlängerte Reisezeiten, Verspätungen und ungeplante (Teil-)Ausfälle einstellen. Und ein ganz wichtiger Hinweis: Die Mitnahme von Fahrrädern in den Bussen des Ersatzverkehrs ist nicht möglich, was für viele Radfahrer eine unangenehme Überraschung sein könnte.
Schienenersatzverkehr und weitere Einschränkungen
Zusätzlich zu den oben genannten Einschränkungen kommt es in Nordhessen ab dem 6. März zu weiteren Zugausfällen. Diese betreffen vor allem Reisende der Regionalzüge und RegioTrams. Auch hier informiert der NVV über die Änderungen. Besonders betroffen sind die Linien RB4, RB97, sowie die RegioTramlinien RT1, RT4 und RT5. Am Samstagabend fallen beispielsweise die letzten beiden Züge der Linie RB4 zwischen Ahnatal-Weimar und Kassel-Wilhelmshöhe aus, und für die Strecke von Korbach nach Kassel wird ebenfalls ein Schienenersatzverkehr bereitgestellt. Hier gibt es weitere Details.
Die Reisenden sind also gut beraten, ihre Fahrten im Voraus zu planen und die Verbindungen über elektronische Auskunftsmedien oder die App zu überprüfen. Ein bisschen Geduld und Flexibilität sind jetzt gefragt – eine echte Herausforderung für Pendler und Reisende, die auf den öffentlichen Nahverkehr angewiesen sind.
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